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Die neuen Macbook Pro im Praxistest

Leichter, dünner und mit einem neuartigen Eingabefeld namens Touch Bar präsentieren sich die neuen Macbook Pro von Apple. Was die Notebooks im Alltagsbetrieb leisten können, zeigt unser Praxistest.
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„Touch” ist das Zauberwort bei den neuen Laptop-Generationen. Die aktuellen Modelle von Microsoft, Lenovo und anderen Herstellern haben inzwischen durchgängig Bildschirme zum Antippen und Wischen. Auch Apple setzt beim neuen Macbook Pro auf Bedienung durch Berühren.

Dabei handelt es sich aber nicht um den eigentlichen Bildschirm, sondern um einen schmalen Displaystreifen namens Touch Bar oberhalb der Tastatur. Bei der Vorstellung des neuartigen Eingabefeldes in der vergangenen Woche konnte man bereits erahnen, dass es sich nicht nur um eine technische Spielerei handelt. Adobe-Managerin Bradee Evans demonstrierte, wie etwa in Photoshop komplizierte Arbeitsschritte mit einem Fingertipp erledigt werden.

Die Touch Bar ist ein berührungsempfindliches, schmales OLED-Display und ersetzt die oberste Reihe der Tastatur mit den Funktionstasten F1 bis F12. Beim Anfassen fällt auf: Sie fühlt sich nicht wie ein Bildschirm an, sondern deutlich griffiger. Die Symbole erscheinen kristallklar und in Farbe - wie aufgedruckt. Der Streifen reagiert als Multi-Touch-Display auf mehrere Eingaben gleichzeitig. Bis zu zehn Eingabepunkte werden erkannt.

Die Touch Bar ersetzt auch den herkömmlichen Ein-/Aus-Schalter. Das Macbook Pro startet nun beim Öffnen des Deckels. Mit dem eingebauten Touch-ID-Sensor sind Anmeldung und Benutzerkontenwechsel per Fingerabdruck möglich. In den USA und einigen anderen Ländern kann man darüber auch via Apple Pay im Web bezahlen. In Deutschland und Österreich ist der Bezahldienst aber noch nicht verfügbar.

Die neue Touch Bar fasziniert

Ist kein Programm aktiv, zeigt die Touch Bar die üblichen Funktionstasten an. Auch die klassische Escape-Taste ist hier zu finden. Je nach Situation und aktiver App verändern sich die angezeigten Schaltflächen. Beim Schreiben in Word oder anderen Programmen lassen sich per Fingertipp Formatierungen und Schriftfarben auswählen oder Wortvorschläge akzeptieren. Anwender können - ähnlich wie bei den „Ribbons” in Microsoft Office - wählen, welche Bedienelemente sie auf dem OLED-Streifen sehen wollen.

Auch in anderen Apps ist die Touch Bar flexibel: In der Notizen-App kann man auf der Touch Bar Aufzählungen direkt anwählen. In der Nachrichten-App oder in Mail wird sie zur Emojileiste, die Fotos-App bietet an, durch viele Bilder zu wischen, um das gesuchte Foto schneller zu finden. Noch nicht alle Programme unterstützen das neue Bedienkonzept. Da Apple aber die Programmschnittstelle (API) für Entwickler geöffnet hat, ist es nur eine Frage der Zeit.

Die neue Touch Bar fasziniert beim Praxistest so sehr, dass die anderen Merkmale der neuen Macbook-Pro-Generation ein wenig in den Hintergrund rücken. Das neue Macbook Pro ist im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich kompakter geworden: also leichter, dünner und mit schmalerem Displayrahmen.

Deutlich größer fällt dagegen das Trackpad aus. Beim 15-Zoll-Gerät ist es um 100 Prozent gewachsen, beim 13-Zöller sind es 43 Prozent mehr Fläche. Beim Tippen lösen aufliegende Hände keine ungeplanten Aktionen aus - eine Fingereingabe wird dagegen präzise erkannt.

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Ein Schnäppchen war das Macbook Pro noch nie

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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