Apple-Konkurrenz Samsung holt auf dem Tablet-Markt auf

Apple dominiert mit seinem iPad nach wie vor den Tablet-Markt, doch Samsung holt auf. Der Absatz eines anderen Konkurrenten bricht dagegen ein.
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Apples iPad bleibt mit 11,8 Millionen verkauften Exemplaren die unangefochtene Nummer eins auf dem Tablet-Markt. Samsungs Galaxy Tab ist mit 1,1 Millionen abgeschlagen auf Platz zwei. Quelle: dpa

Apples iPad bleibt mit 11,8 Millionen verkauften Exemplaren die unangefochtene Nummer eins auf dem Tablet-Markt. Samsungs Galaxy Tab ist mit 1,1 Millionen abgeschlagen auf Platz zwei.

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WashingtonMit 11,8 Millionen verkauften Exemplaren im ersten Quartal dominiert Apple mit seinem iPad auch weiterhin den weltweiten Markt für Tablet-Computer. Dauerrivale Samsung eroberte in den ersten drei Monaten mit 1,1 Millionen verkauften Galaxy-Tablets den zweiten Platz, wie das Marktforschungsunternehmen ABI Research am Montag mitteilte. Insgesamt wurden demnach von Januar bis März weltweit 18,2 Millionen Tablet-Computer verkauft - ein Plus von 185 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Apple hat dem ABI-Bericht zufolge einen Marktanteil von 65 Prozent, Samsung von sechs Prozent. Abgestürzt ist laut ABI Research der als iPad-Rivale angepriesene Kindle Fire von Amazon. Der Absatz des Tablets ging demnach um 80 Prozent zurück. Amazon habe Ende 2011 mit Blick aufs Weihnachtsgeschäft gute Werbung für den Kindle Fire gemacht, erklärte ABI-Analyst Jeff Orr. Dann habe das Unternehmen aber stark nachgelassen.

Die Schätze der erfolgreichsten Tablet-Hersteller
Ipad3
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Apple ist derzeit der unangefochtene Führer auf dem Tablet-Markt. 40,5 Millionen iPads gingen 2011 über den Ladentisch. Der Marktanteil liegt demnach bei 62 Prozent.

Die jüngst erschienene dritte Generation des iPads ist mit 9,4 Millimeter einen Hauch dicker als ihr Vorgänger - ansonsten in Dimension und Gewicht praktisch unverändert. Ein markanter Unterschied liegt im Retina-Display, das mit 3,1 Millionen Pixeln (2048x1536 Bildpunkte) die vierfache Auflösung des iPad 2 bietet. Die Batterielaufzeit liegt bei zehn Stunden. Verfügbar ist sowohl die Nur-WLAN-Variante und die Variante mit WLAN und einem Mobilfunkmodem. Neu ist das 4G-Modem. Der Einstiegspreis liegt beim iPad 3 bei rund 480 Euro für die WLAN-Variante mit 16 GByte internem Speicher.

Das Ranking beruht auf Angaben der Firma IHS iSuppli im vergangenen Jahr, die am Dienstag veröffentlicht wurden.

huGO-BildID: 24767859 Samsung Galaxy Tablet 10.1
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Samsung verkaufte im vergangenen Jahr rund 6,1 Millionen seiner Tablet-PCs und kommt damit auf einen Marktanteil von neun Prozent.

Der Verkaufsschlager der Koreaner: Das 569 Gramm leichte Galaxy Tab 10.1 basiert auf dem Android-Betriebssystem. Der 10,1-Zoll-Bildschirm kommt auf eine Auflösung von 1280x800 Pixel, der Arbeitsspeicher ist 1024 Megabyte groß. Zur Ausstattung gehört darüber hinaus eine Videokamera mit HD-Auflösung und eine 3-Megapixel-Fotokamera mit LED-Blitz. Die leicht überarbeitete Version, das Android-Tablet Galaxy Tab 10.1N unterscheidet sich nur in wenigen Punkten von seinem Vorgänger. Unter anderem ist diese Version im deutschen Handel mit bis zu 64 Gigabyte Speicherkapazität erhältlich.

Kindle Fire
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Das US-amerikanische Versandhaus Amazon vertreibt unter eigener Marke das Kindle Fire. Rund 3,9 Millionen Stück haben im vergangenen Jahr den Besitzer gewechselt. Das entspricht einem Marktanteil von sechs Prozent.

Das 410 Gramm leichte Kindle Fire wird zu einem Kampfpreis von 199 Dollar angeboten. Es verfügt über ein 7-Zoll-Display und einen 8-Gigabyte-Speicher. Bis zu 8 Stunden Lesen und 7,5 Stunden Video-Wiedergabe soll das Gerät bieten. Was gegenüber der Konkurrenz fehlt, ist eine Kamera und ein Mobilfunkmodul. Erhältlich ist das Kindle Fire bislang nur in den USA.

Barnes And Nobles Booksellers Considers Selling Itself
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Nach Amazon ist Barnes & Noble der zweite große Buchhändler, der neben einem eigenen E-Book-Reader nun auch ein eigenes Tablet unter dem Namen Nook vertreibt. Rund 3,3 Millionen Stück brachte das US-amerikanische Unternehmen 2011 an den Mann. Das entspricht einem Marktanteil von fünf Prozent.

File photo of the Nook Tablet, seen during a demonstration at the Union Square Barnes & Noble in New York
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Das neueste Nook Tablet mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher besitzt einen schnelleren Prozessor und mehr Speicherplatz als der Vorgänger Nook Color und ist für 249 Dollar zu haben. Die Batterie soll 11,5 Stunden durchhalten. Ausgestattet ist das Schnäppchen mit einem VividView 7“-Touchscreen. Wie der günstige Konkurrent von Amazon ist auch das Nook in Deutschland noch nicht erhältlich.

Asus Transformer Prime
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Asus, oder AsusTek wie der Firmenname korrekt lautet, verkaufte 2011 rund 2,1 Millionen Stück seiner Tablets. Damit kommt der taiwanesische Hersteller auf drei Prozent Marktanteil.

Das aktuelle Goldstück von Asus ist das Eee Pad Transformer Prime TF201 mit 10-Zoll-Display und einem Quad-Core-Prozessor. Betrieben wird das Tablet mit Android 3.2 Honeycomb, ein Upgrade auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich ist möglich. Die gebürstete Metalloberfläche sorgt bei dem 8,3 Millimeter hohen und 586 Gramm schweren Tablet für eine schicke Optik. Eine vollständige Tastatur kann per Dockingstation angeschlossen werden. Damit soll die Akkulaufzeit sogar auf bis zu 18 Stunden verdoppelt werden. Auf der Rückseite findet sich eine 8-Megapixel-Webcam mit Autofokus inklusive LED-Blitz.

Der Kindle Fire - bislang nur in den USA erhältlich - kostet mit 199 Dollar weniger als die Hälfte als das iPad. Das Gerät läuft mit dem Google-Betriebssystem Android und kann über ein Drahtlosnetzwerk online gehen. Anders als beim iPad ist eine Internetverbindung über ein Mobilfunknetz aber nicht möglich. Im Gegensatz zu anderen führenden Tablets hat der Kindle Fire auch keine eingebaute Kamera.

  • afp
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