Apple und T-Mobile haben angerichtet
Erste Schritte im iPhone-Alltag

Für eingefleischte Apple-Fans gilt das iPhone als Muss. Doch abseits des mit großem Medienrummel inszenierten Events zum Deutschland-Start ging der Verkaufsbeginn an vielen Menschen vorbei. Allein am Freitag sind aber trotzdem über 10 000 iPhones über die Ladentheke gegangen. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagte ein junger Mann strahlend mit der Einkaufstüte in der Hand.

HB FRANKFURT. Das Apple-Handy mit integriertem Internet und iPod ist zwar nicht revolutionär, aber doch recht besonders, wie die ersten Eindrücke bestätigen. Eine hohe Einstiegsschwelle ist aber der Preis von 399 Euro für das Gerät plus mindestens 49 Euro im Monat für den T-Mobile-Tarif.

Nach dem Auspacken ist das iPhone zunächst noch ganz passiv - es will erst bei T-Mobile "aktiviert“ und bei Apple registriert werden. Dafür muss das Gerät über USB mit einem Computer verbunden werden, auf dem das Apple-Programm iTunes installiert ist. Ohne iTunes zeigt das iPhone nur die mit Symbolen gestaltete Aufforderung an, dass es gefälligst mit diesem Programm verbunden sein möchte. Die Prozedur dauert länger als erwartet, aber dann ist das besondere Handy fertig eingerichtet. Im Test mit einem Mac übernimmt es gleich alle Kontakte, Telefonnummern und Kalendereinträge von diesem Rechner. Auf einem Windows-PC bekommt das iPhone diese Daten von Outlook.

Jetzt ist das digitale Finger-Food angerichtet. Am größten ist die Neugier auf das von Apple versprochene "Internet in der Tasche“ - telefonieren kann man schließlich mit jedem Handy. Ein Fingerdruck auf das "Safari“-Bild am unteren Display-Rand öffnet den Apple-Browser und zeigt die WLAN-Netze in der Umgebung an. Wenn das eigene Netz mit dem Passwort bestätigt ist, kann das Surfen beginnen. Gewünschte Webseiten werden am schnellsten mit den Lesezeichen aufgerufen, auch die werden von iTunes übertragen. Ansonsten wird die Adresse mit dem Finger auf einer Bildschirm-Tastatur eingetippt.

Die meisten Webseiten sind nicht für ein mobiles Gerät gedacht. Mit dem iPhone werden die Seiten aber einfach vergrößert, indem man sie mit zwei Fingern auseinanderzieht. Weil die meisten Webseiten im Querformat gestaltet sind, kippt man einfach das Handy quer, und die Webseite wird mitgekippt. Filme von Youtube werden gleich im Querformat angezeigt, und bei den Karten der Google Maps macht es Spaß, mit den Fingern zu zoomen statt mit der Maus.

Die E-Mail einzurichten, klappt erst mit dem dritten Versuch. Statt der voreingestellten Möglichkeiten von Yahoo, Google, .mac und AOL wird im Test die Option "andere“ gewählt, um eine eigene POP-Mailbox anzumelden. Schließlich hat das iPhone den Mail-Account bestätigt, und die Post rauscht herein. Anhänge werden problemlos angezeigt, auch längere Dateien im Microsoft-Word-Format sind schnell auf dem Bildschirm gebracht und können mit den Fingern wieder auf optimale Lesegröße gebracht werden. Beim E-Mail-Versand lässt das Handy das vom Mac gewohnte Zischen erklingen.

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