Apple: US-Medien kritisieren iPad-Kamera

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US-Medien kritisieren iPad-Kamera

Erstmals konnten US-Medien einen näheren Blick auf das iPad 2 werfen. Insgesamt überwiegt das Lob, doch es gibt auch Kritik an einzelnen Komponenten und Eigenschaften.
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DüsseldorfDas erste Lob erntete Apple bereits bei der Vorstellung des iPad 2. Bei den ersten Kurztests direkt nach der Präsentation fielen die offensichtlichen Verbesserungen sofort auf: das Gerät ist deutlich dünner und leichter als sein Vorgänger und liegt daher besser in der Hand.

In den ersten ausführlicheren Tests der Technik-Journalisten und Blogger fallen aber auch die Schwächen auf. So bemängeln viele der Experten die Qualität der mit dem iPad 2 erstmals vorhandene Kamera. Walt Mossberg, bekannter Technik-Journalist des Wall Street Journal, bezeichnete sie als einen der wenigen Nachteile des Geräts. 

„Die Kamera nimmt mittelmäßige Fotos auf und Apple will nicht einmal die Anzahl der Megapixel verraten“, schreibt Mossberg. Für Videoaufnahmen – der eigentliche Bestimmungszweck – sei die Kamera allerdings in Ordnung. Auch die qualitativ schlechtere Kamera auf der Vorderseite sei für ihren Bestimmungszweck – die Videotelefonie via Facetime – geeignet. „Aber für ein Unternehmen, das für Qualität bekannt ist und das eine Foto-Software mit seinem Gerät ausliefert, ist die Kamera enttäuschend“, bemängelt der Technik-Journalist. 

Auch die Akkulaufzeit sei – anders als von Apple versprochen – nicht mehr so gut wie beim ersten leistungsschwächeren iPad. Während das iPad in Version eins die von Apple angegebene Batterielaufzeit von 10 Stunden im Betrieb noch locker um anderthalb Stunden übertroffen habe, komme das neue Gerät nur ziemlich exakt noch auf die von Apple versprochene Zeit, schreibt Mossberg. Das sei allerdings immer noch deutlich besser als bei aktuellen Konkurrenzgeräten. Auch das dünne Design hat seine Tücken, bemerkt der renommierte Technik-Journalist: Weil die Anschlüsse nun abgewinkelt angeordnet sind, sei es schwerer, Peripherie und Ladekabel anzuschließen.

Insgesamt kommt Mossberg allerdings zu dem Schluss, dass die Konkurrenz dem Tablet derzeit wenig entgegenzusetzen hat. Wer bereits sein iPad der ersten Generation sein eigen nennt, müsse allerdings nicht umsteigen, wenn er auf die Kameras verzichten könne. 

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