Apples iPhone SE
Billig produzierter Einstieg in die iOS-Welt

Obwohl das iPhone SE das bisher günstigste neue iOS-Smartphone ist, wird Apple daran gut verdienen. Denn die Produktionskosten für das aktuelle Modell sind so gering wie bei keinem anderen iPhone.

BerlinDie Produktionskosten für das iPhone SE sind besonders gering. Das haben die Daten-Analysten von IHS ermittelt. Das 16-GByte-Modell des iPhone SE kostet 160 US-Dollar in der Fertigung – darin enthalten sind alle Kosten für die einzelnen Komponenten und den Zusammenbau.

Umgerechnet sind das etwa 140 Euro, so dass Apple abzüglich der Herstellungskosten noch 350 Euro verbleiben. Apple verkauft das 16-GByte-Modell des iPhone SE für 490 Euro. Damit ist es der bisher günstigste Einstieg in die iOS-Welt, wenn sich der Käufer für ein aktuelles Modell entscheidet.

430 Euro bleiben bei Apple, wenn Käufer zum iPhone SE mit 64 GByte eingebautem Speicher greifen. Wie bei iPhones üblich, gibt es keinen Steckplatz für Speicherkarten, so dass sich Käufer mit dem integrierten Speicher begnügen müssen. Die 64-GByte-Variante wird für 590 Euro verkauft. Die Produktionskosten erhöhen sich aber nur um rund 11 US-Dollar, so dass Apple damit 89 US-Dollar zusätzlich einnimmt, das sind umgerechnet rund 80 Euro.

Unberücksichtigt hierbei sind die Kosten für die Entwicklung, mögliche Lizenzkosten sowie die Ausgaben für Werbung und Vertrieb. Die Differenz zwischen Produktionskosten und Verkaufspreis entspricht also nicht dem Reingewinn, den Apple damit erwirtschaftet.

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Das iPhone 5C war teurer in der Produktion

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