ARM
Chip-Allianz will Smartphones sicherer machen

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Bald erste Android-Smartphones mit neuer Technologie

Die Mehrheit der nächsten Generation der Android-Telefone werde bereits die Technologie von Giesecke & Devrient beinhalten, weil die wichtigsten Chiphersteller Qualcomm und Samsung sie umsetzen wollen, sagte Ottenberg. „Wir rechnen mit ersten Telefonen noch in diesem Jahr.“

Der Chipdesigner ARM liefert aktuell die Technologie für die Prozessoren in den weitaus meisten Smartphones und Tablets. Das britische Unternehmen baut die Prozessoren nicht selbst, sondern lizenziert die Architektur an die Hersteller. Der weltgrößte Chipproduzent Intel hat sich in dem Markt bisher nicht etablieren können.

Mit der Verbreitung von mobilen Geräten im Alltag ist der Bedarf an besonders sicheren Anwendungen etwa für das Online-Banking oder Unternehmens-Netze zuletzt deutlich gestiegen. Giesecke & Devrient sieht mehrere Anwendungsbereiche für die Technologie. Zum einen geht es um die Ergänzung von hochsicheren Prozessen, die auf geschützten Elementen wie die SIM-Karte abgelegt sind.

Da gebe es bisher das Problem, dass man mit einem auf der ganzen Strecke verschlüsselten Prozess nicht richtig kommunizieren könne, ohne die Sicherheit aufzubrechen, erläuterte Ottenberg. „Das beste Beispiel ist: Auch wenn sie eine Hochsicherheits-Software zum Online-Banking auf der SIM-Karte haben, können sie immer noch nicht sicher sein, ob sie der PIN-Eingabe auf dem Bildschirm vertrauen können.“ Außerdem gebe es vor allem in der Unternehmenswelt großen Bedarf an sicheren Verbindungen. Die Technologie erlaube es auch, Anwendungen per Funk sicher nachzuladen.

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Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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