Auf Reisen online
Niemals den Anschluss verpassen

Der wachsende Stellenwert von E-Mails als geschäftliches Kommunikationsmittel macht es beinahe unverzichtbar, auch auf Reisen den Kontakt zum Internet und damit zu Kollegen und Geschäftpartnern aufrecht zu erhalten. Dabei hat man die Qual der Wahl zwischen einer Reihe von Verbindungstechniken, die den Online-Zugang im Hotel, im Cafe oder sogar ohne jegliche Ortsbindung ermöglichen. Wie immer wird die beste Lösung direkt von den persönlichen Bedürfnissen bestimmt.

DÜSSELDORF. Die Weiterentwicklung von Mobilfunk- und Funknetzwerk-Technik hat es glücklicherweise sehr einfach gemacht, auf Reisen ohne festes Modem und Telefonanschluss die Verbindung ins Internet herzustellen. Doch die verschiedenen verfügbaren Verbindungslösungen unterscheiden sich erheblich in Kosten, Nutzwert und Verfügbarkeit. Deshalb ist es wichtig, vor der Entscheidung für eine bestimmte Art von mobilem Netzzugang die eigenen Nutzungsgewohnheiten zu durchleuchten.

Mobiler Zugang per UMTS

UMTS wird als zusätzlicher Dienst von den großen Mobilfunkprovidern wie Vodafone, E-Plus, T-Mobile oder O2 angeboten und erfordert eine passende Hardware (Handy oder Datenkarte). Die maximal erreichbare Geschwindigkeit, mit der beim klassischen UMTS die Daten übertragen werden, liegt bei 384 KBit/s. Dieser Wert wird allerdings selten erreicht, weil die verfügbaren Übertragungsleistungen jeder einzelnen Funkzelle unter allen aktiven Benutzern aufgeteilt werden. Zudem spielt – etwa beim Zugriff aus einem fahrenden Zug – die Geschwindigkeit eine Rolle, mit der sich der Anwender bewegt. Beide Faktoren sorgen dafür, dass die durchschnittlich erreichte Übertragungsrate deutlich niedriger liegt (64 bei 144 KBit/s) und somit meistens nicht für aufwändige Downloads oder Video-Telefonate ausreicht. E-Mail oder das Surfen im Internet sind aber ohne größere Einschränkungen möglich.

Wesentlich leistungsfähiger ist der neuere UMTS-Dienst nach dem „HSDPA“-Standard, der unter Bezeichnungen wie „UMTS Broadband“ oder „Highspeed UMTS“ angeboten wird. Hier werden mit geeigneten Empfangsgeräten maximal 3,6 MBit/s erreicht, in der Praxis sind es durchschnittlich 900 KBit/s. Das genügt auch für Internet-Anwendungen, bei denen größere Datenmengen bewegt werden müssen. Beide UMTS-Standards sind unabhängig vom Provider bei weitem noch nicht überall zu empfangen. Außerhalb der großen Ballungsgebiete ist die Versorgung sehr lückenhaft. Und selbst innerhalb der versorgten Gebiete können widrige Umstände immer wieder dafür sorgen, dass die Empfangshardware auf die langsamere GPRS-Technik umschaltet.

UMTS-Datendienste werden zusätzlich zu einem herkömmlichen Mobilfunk-Tarif gebucht und verursachen damit laufende monatliche Kosten. Als Empfangshardware kommen UMTS-Handys und/oder -Datenkarten in Frage, die als subventionierte Hardware bei Abschluss eines Vertrages gekauft oder gemietet werden können. Diese Art des Online-Zugangs lohnt sich für denjenigen, der auch dann online sein muss, wenn der nächste DSL- oder Festnetzanschluss weit weg ist. Ein Architekt auf seinen Baustellen bekommt damit schnellen Zugriff auf den Server in der Firma, ein Vertreter kann vom Zug aus seine getätigten Abschlüsse ins Büro verschicken.

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