Bald Systempartner für komplette Mobilfunklösungen
Infineon will Know-how im Mobilfunk steigern

Der Chiphersteller Infineon übernimmt von seiner früheren Konzernmutter Siemens 145 Ingenieure, um seine Kompetenz bei Mobilfunk-Software zu steigern.

HB MÜNCHEN. Infineon teilte mit, die von der Siemens Mobilfunksparte ICM kommenden Software-Entwickler seien Spezialisten für technische Plattformen und Betriebssysteme für Handys. Sie sollen künftig für die Infineon-Tochter Comneon arbeiten, einen unabhängigen Software-Entwickler für Mobiltelefone. Comneon arbeite unter anderem auch für Siemens.

Die neuen Entwickler ergänzten das bei Infineon vorhandene Know-How im Mobilfunk, erklärte Erk Thorsten Heye, Leiter des Bereichs Mobile Lösungen bei Infineon. "Damit sind wir auf dem Weg, uns vom Halbleiterchip-Hersteller zum Systempartner für komplette Mobilfunklösungen zu entwickeln, einen weiteren großen Schritt voran gekommen", sagte er.

Infineon stellt Halbleiterchips her, die unter anderem in Computern, Autos, Mobiltelefonen und Industrieanlagen verwendet werden. Siemens baut in seiner umsatzstarken, aber wenig ertragreichen Sparte Mobilfunk Arbeitsplätze ab.

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