Beim iPod Photo setzt Apple in erster Linie auf die bewährte Technik
Das Gesamtkunstwerk

Unauffälliger geht es nun kaum noch. Der neue iPod Photo unterscheidet sich nur in Nuancen von seinem alten Bruder iPod (ohne Foto). Wer damit auffallen will, muss das Ding schon hoch halten und in den Saal brüllen, dass "der einen Farbbildschirm hat". Ansonsten hält es Apple mit der Modellpflege wie VW mit dem Golf - nur keine überhasteten Änderungen. Und das kann man den Obsthändlern aus Cupertino bei dem unglaublichen Erfolg des iPod auch schwer verübeln.

HB DÜSSELDORF. Tatsächlich ist das Farbdisplay (die bedeutendste sichtbare Neuerung) mit 220 x 176 Pixel leider nicht größer als beim Vorgänger. Ansonsten ist alles so, wie es mittlerweile Millionen von Käufern lieben. Weiße Front, mit abgerundeten Kanten und unverwechselbarem Sensorrad als Markenzeichen. Puristisch gestylt, einfach elegant. Designed in California - assembled in China. So steht?s drauf.

Im Innern werkelt ein um Fotofunktionen erweitertes Betriebssystem und auf Wunsch gibt es eine auf 60 Gigabyte aufgebohrte Festplatte. Da sich an den Qualitäten des Musikteils und des Musikshops iTunes nichts geändert hat, können wir uns bei dem Weekend-Journal-Test ganz auf den Bilderteil konzentrieren.

Die digitalen Bilder werden über die mitgelieferte iTunes-Software eingelesen. Windows-Nutzer können, so Apple, für die automatische Übertragung Adobe Photoshop Album ab Version 1.0 oder Adobe Photoshop Elements ab 3.0 nutzen. Das ist gut, denn auf dem iPod können die Fotos nicht bearbeitet werden. Das muss vorher geschehen.

Nutzt man die iTunes-Software (Version 4.7), um fertig bearbeitete Fotos aus dem Festplatten-Ordner zu übertragen, merkt man schnell, warum Apple es immer wieder schafft, die Kunden für sich zu begeistern, obwohl es an technisch ebenbürtigen Konkurrenten eigentlich längst nicht mehr mangelt. Einfachheit ist Trumpf, nicht nur bei der übersichtlichen Menüführung.

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