Bereits rund eine Millionen Kunden
„Vodafone live“ hat Jahresziel fast erreicht

Die deutsche Vodafone-Tochter ist mit ihrem mobilen Daten-Dienst "Vodafone live" zufrieden. Die Nutzerzahl des Angebots wurde im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2003/04 weiter gesteigert.

HB HAMBURG. Aktuell zähle man fast eine Million Kunden, sagte Geschäftsführungsvorsitzender Jürgen von Kuczkowski am Donnerstagabend in Hamburg. Im Juli waren es früheren Angaben zufolge noch rund 700 000 Kunden. Damit habe das Unternehmen die "konservativ" für Ende 2003 geplante Kundenzahl von klar über einer Million fast erreicht. Eine neue Prognose nannte er nicht.

Allgemein habe sich das Geschäft gut und über den Erwartungen entwickelt, sagte der Geschäftsführungsvorsitzende ohne Details zu nennen: "Wir wachsen netto weiterhin." Bei der Entwicklung von UMTS- und GSM-tauglichen Handys sieht er Fortschritte. Er sei positiver gestimmt als noch vor einem halben Jahr, sagte er. Das heiße aber nicht, dass Vodafone kurz vor dem UMTS-Start stehe, der aber sicher spätestens im Jahr 2004 erfolgen werde. Noch sei die Qualität der angebotenen Produkte nicht befriedigend. Wenn die Qualität stimme, müsse noch das Mengenproblem gelöst werden.

Ein UMTS- und GSM-taugliches Handy soll zunächst rund 300 Euro kosten. Die Preise würden dann ähnlich schnell wie bei Kamerahandys fallen. Um die Amortisation der hohen Investitionen ins UMTS-Geschäft macht sich von Kuczkowski keine Sorgen. "Wir sind bestens gerüstet, die UMTS-Lizenzkosten wieder einzuspielen", sagte er. Den Kunden werde Vodafone allerdings ihre Mobilfunkdienste nicht zu Festnetzpreisen anbieten. "Es wird keinen Mercedes zum VW-Preis geben", sagte er. Zum einen sollen die Investitionen wieder verdient, zum anderen die Multimediapreise günstig gestaltet werden.

Gegenwärtig geht es laut von Kuczkowski in Deutschkand nur zwei von vier GSM-Netzbetreibern gut. Dies sei ein Beleg dafür, dass sich Unternehmen in dieser Branche "nicht dumm und dusselig" verdienen könnten. Die beiden anderen Inhaber von UMTS-Lizenzen hätten schon vor der Warmlaufphase aufgegeben. Vodafone hingegen werde die staatlichen Vorgaben übererfüllen und bis Jahresende eine Netzabdeckung von mehr als 25 % erreichen.

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