Bessere Software und Video on Demand: Vodafone baut TV-Angebot aus

Bessere Software und Video on Demand
Vodafone baut TV-Angebot aus

Vodafone will sein Mobile TV-Angebot verbessern. Der MobileTV Player soll in Kürze sämtliche Bewegtbilddienste auf dem Handy darstellen. Zudem plant das Düsseldorfer Unternehmen ein Video-on-Demand-Angebot.

DÜSSELDORF. Vodafone will sein Angebot an MobileTV-Sendungen zur CeBIT 2008 weiter ausbauen: In Zukunft soll das TV-Angebot des Düsseldorfer Netzbetreibers über das Kompressionsverfahren H.264 mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln übertragen werden, außerdem will Vodafone Videos on Demand anbieten. Und auch beim Vodafone MobileTV Player soll sich einiges getan haben: Die Abspiel-Software ist für den Empfang verschiedener Übertragungsformen gerüstet.

Der MobileTV Player soll in Kürze sämtliche Bewegtbilddienste auf dem Handy darstellen. Darunter fallen TV, Video oder auch von Nutzern selbst erstellte Filmchen. Vodafones TV-Angebot besteht bislang allerdings aus gestreamten Videos und sollte nicht mit über Rundfunkkanälen ausgestrahlten Fernsehsendungen via DMB oder DVB-H verwechselt werden. Zudem will der Mobilfunkanbieter auf der CeBIT 2008 demonstrieren, wie DVB-T für das Handy aussieht.

Das Angebot von Mobile 3.0 scheint Vodafone derzeit nicht zu unterstützen. Dies wird via DVB-H zur Fußball-Europameisterschaft im Juni 2008 speziell für die kleinen Handybildschirme bereitgestellt und umfasst bislang ARD, ZDF, RTL, SAT1, N24 und n-tv sowie ein paar Hörfunksender und regionale Programme. Das ist auch nicht wirklich verwunderlich, da der Mobilfunkkonzern ein eigenes breites Angebot mit gut 30 Kanälen aufgebaut hat und bei Abruf der Inhalte an der Übertragung der Daten verdient. In Zukunft soll dieser Service auch noch ausgebaut werden: Bestimmte TV-Inhalte sollen nicht nur auf dem Handy, sondern auch auf dem PC zur Verfügung stehen.

Die Video-on-Demand-Angebote von Vodafone schließlich sollen sich per Handy genauso wie per Internet nutzen lassen. Der Nutzer kann sich dann TV-Serien oder lokale Sendungen holen - geplant ist, dass der Kunde pro Sendung zahlt. Abogebühren soll es keine geben. Nutzer können über werbefinanzierte Inhalte in Angebote hineinschnuppern, die Buchung soll bei Abruf erfolgen. Dazu plant Vodafone interaktive Funktionen wie Communitys, Bewertungen oder Themen-Chats. Zu den Preisen machte Vodafone noch keinerlei Angaben.



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