Bluetooth-Armband SGNL im Test Telefonieren mit dem Finger im Ohr

Wer zu faul ist, sein Smartphone zum Telefonieren aus der Tasche zu ziehen, kann sich dank des Armbands SGNL einfach seinen Finger ins Ohr stecken. Wir haben das Knochenschall-Armband ausprobiert.
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Mit dem Sgnl-Armband bleibt das Smartphone in der Tasche. (Foto: pr)
Finger im Ohr

Mit dem Sgnl-Armband bleibt das Smartphone in der Tasche. (Foto: pr)

BerlinVom Werbebild des südkoreanischen Unternehmens Innomdle Lab lächelt uns ein junger Herr an, während er sich einen Finger ins Ohr steckt. Ganz klar: Der Mann telefoniert – und dank seines SGNL-Armbands bleibt das Smartphone dabei in der Tasche.

Jüngst auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas hat das aus Samsungs Forschungsabteilung C-Lab hervorgegangene Unternehmen sein Armband vorgestellt, mit dem Nutzer dank Knochenschallübertragung Telefonate führen können. Das sieht eigenartig aus, funktioniert aber überraschend gut, wie wir im Test feststellen konnten.

Das SGNL-Armband ist per Bluetooth mit dem Smartphone des Nutzers verbunden und soll das Band einer Uhr ersetzen – sei es von einer Smartwatch oder einer herkömmlichen Uhr. Alternativ kann das Gerät auch wie ein Fitnessarmband getragen werden.

Das Geheimnis von SGNL liegt in einer kleinen Gummikuppel auf der Innenseite des Armbandes. Über sie wird der Schall mit Hilfe der Arm- und Handknochen an den Zeigefinger weitergegeben werden.

Stecken wir uns den Finger ins Ohr, hören wir tatsächlich den Testanruf, den die Mitarbeiter von Innomdle Lab für uns starten. Dank eines im Armband eingebauten Mikrofons könnte unser Gesprächspartner auch uns hören – das Band befindet sich direkt vor unserem Mund.

Tonqualität und Lautstärke lassen sich zum einen durch die Position des Zeigefingers, zum anderen durch den Sitz des SGNL-Bands selbst beeinflussen. Wie uns Innomdle Lab erklärte, muss das Armband recht fest am Handgelenk sitzen, damit der Schall optimal über den Knochen übertragen werden kann. Wie bei einem herkömmlichen Uhrenarmband können Nutzer einzelne Glieder entfernen, um den Sitz zu korrigieren.

An den straffen Sitz mussten wir uns erst einmal gewöhnen: Der Hauptteil des SGNL-Bandes ist starr, weshalb es bei schmalen Handgelenken womöglich etwas unangenehm zu tragen ist. SGNL gibt es in verschiedenen Breiten, um es mit möglichst vielen Uhren nutzen zu können.

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