Britische Konzernmutter erstmals mit Vorsteuergewinn
O2 kündigt UMTS-Start zur Cebit an

Der kleinste deutsche Mobilfunkanbieter O2 will zur Cebit im März mit einem ersten kommerziellen UMTS-Angebot starten. Seit Montag sei das Testnetz in Betrieb, das derzeit von O2-Mitarbeitern genutzt werden könne, teilte das Unternehmen am Montag in München mit.

HB LONDON. In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres habe O2 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen sei ein Gewinn von 155 Millionen Euro nach 1,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum erwirtschaftet worden. Das Unternehmen zählte per Ende September 214 000 neue Nutzer und erhöhte damit ihre Kundenbasis binnen des jüngsten Quartals auf 5,25 Millionen Kunden. Der in der Branche als wichtiger Indikator für die Qualität der Kunden geltende durchschnittliche Monatsumsatz je Mobilfunkkunde (ARPU) erhöhte sich auf 354 € von 348 € vor Jahresfrist (jeweils aufsummiert über zwölf Monate).

Derweil hat die britische Konzernmutter MMO2 im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2003/04 (per 31. März) auf Grund von weiterem Kundenwachstum und häufigerer Nutzung seiner Dienste Gewinn und Umsatz deutlich gesteigert. Rund zwei Jahre nach der Abspaltung von der ehemaligen Mutter BT erreichte der zu den kleineren europäischen Anbietern zählende Konzern einen Vorsteuergewinn.

MMO2 teilte am Montag in London vor Börsenöffnung mit, der Vorsteuergewinn habe in den Monaten April bis September 26 Mill. € betragen, nach einem Verlust von 259 Mill. € im Vorjahr. MMO2-Chef Peter Erskine erklärte, „dies spiegelt unser Augenmerk auf profitables Wachstum, auf der Verbesserung der operativen Geschäftstätigkeit und unsere finanzielle Disziplin wider, zu der wir uns zur Zeit der Abspaltung (von BT) verpflichtet haben.“ An der Börse gaben die Aktien in einem schwächerem Gesamtmarkt um knapp zwei Prozent auf 67,18 Pence nach.

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