Bürgerbeteiligung
Verbrecherjagd mit dem iPhone

Verbrecher in Zürich müssen ab sofort an jeder Ecke einen Hobby-Ermittler befürchten, der einen bei der Polizei meldet. Das geht in Zürich seit kurzem mit Hilfe einer Smartphone-App. Tausende nutzen sie schon.
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ZürichDavon hätte wohl nicht einmal Eduard Zimmermann geträumt, der Erfinder der Fahndungs-Show „Aktenzeichen XY“: Verbrecherjagd mit dem Smartphone. In der Schweiz setzt die Polizei solche Techniken bereits ein. Mit Hilfe einer Smartphone App sollen ihr Verbrecher ins Netz gehen – und sei es ins „social net“.

Seit einem Jahr schon können iPhone-Nutzer die App der Stadtpolizei  Zürich gratis herunter laden. Neben einer Notruf-Funktion, mit deren Hilfe Nutzer die Polizei rufen können, lädt die App dank der Fahndungsaufrufe der Polizei zur Verbrecherhatz ein. Wer will, kann sich die neuesten Fälle gar per Push-Dienst auf Handy schicken lassen. So ist man den Übeltätern immer ganz nah auf den Fersen.

Bei den Nutzern kommt das offenbar an. Die 26 Rezensionen bewerten die App mit durchschnittlich viereinhalb Sternen. „Dr. Uhlmi“ gibt gar die Höchstnote von fünf Sternen: „Wie ein Journalist, immer auf der Höhe der Geschehnisse sein“, lobt er.

„Am frühen Sonntagmorgen, 7. Oktober 2012, wurden im Züricher Niederdorf innert kurzer Zeit vier Personen von einer unbekannten Täterschaft mit einer Stichwaffe verletzt“, heißt es in einer der Fahndungsaufrufe auf der App. Wer sich bis zum Ende des Textes durchscrollt, kommt bis zur Nummer der Telefonzentrale und kann sich mit einem Klick direkt verbinden lassen, um seine Zeugenaussage zu machen.

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Verbrecherjagd mit dem iPhone

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Keine Hinweisflut von Hobby-Denunzianten

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  • die Gruenen wuerden sofort ein Verbot solch einer App fordern. Man muss den Kriminellen doch noch eine Chance geben zu entkommen.

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