Chromecast-Test Google killt das Apple TV

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Auf die Inhalte kommt es an

Das Ganze hat es im Prinzip schon einmal unter dem Namen Nexus Q gegeben, nur eine Nummer größer und damals mit dem Betriebssystem Android. Auf der Entwicklerkonferenz vergangenes Jahr in San Francisco vorgestellt, schaffte es die knuffige Online-TV- und Audio-Kugel aber nicht bis in die Shops. 399 Dollar waren einfach zu viel für die gebotene Leistung, und zahlreiche Funktionen fehlten noch. Das Projekt wurde stillschweigend beerdigt und im Januar unter dem Codenamen „Dial“ neu aufgelegt. Und siehe da: Es geht auch für 35 Dollar.

Um eine erneute Pleite wie mit dem Q zu verhindern, ermutigt Google von Beginn an auch andere Anbieter, ihre Apps für den Chromecast-Stick umzurüsten. Dafür gibt es ein eigenes Softwarepaket.

Denn erst die Inhalte machen den Unterschied. In den USA ist die TV-Box Roku bereits ziemlich erfolgreich. Ob HBO, Netflix, Hulu+ oder Amazon Instant Video – alles ist zu empfangen, wenn man die richtigen Abonnements hat. Nur ein wichtiger Kanal fehlt. Welcher wohl? Genau: Youtube. Aber: Die Einsteigerschachtel Roku LT kostet auch nur 49,99 Dollar.

Apple TV ist ebenfalls gut aufgestellt, neben der eigenen Filmbibliothek finden sich Netflix, HBO, Hulu und Radiodienste wie Pandora. Für das elegante schwarze Kästchen werden 99 Dollar fällig.

Auch für Google ist es entscheidend, viel Inhalt zu bieten, wenn der Chromecast-Stick erfolgreich sein soll. Der Markt für solche Streaming-Geräte ist noch nicht bedeutend, aber das kann sich mit dem Trend zu mehr Mobilität schnell ändern. Zumindest bei Apple sind schon erste Anzeichen eines kleinen Booms zu erkennen.

Seit 2007 gibt es die Apple-TV-Box und laut Vorstandschef Tim Cook wurde sie rund 13 Millionen mal verkauft. Das hört sich erst mal nicht sehr gigantisch an. Aber die Hälfte der Geräte wurde 2013 abgesetzt. Der Zug nimmt Fahrt auf, und Google springt auf.

Chromecast soll mit Android-Geräten ab Version 2.3 und Apples iOS-Geräten ab iOS 6.0 funktionieren, daneben mit den hauseigenen Chromebooks und Windows 7 und höher. Windows-Smartphones oder Blackberrys stehen nicht auf dem Programm.

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3 Kommentare zu "Chromecast-Test: Google killt das Apple TV"

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  • @Otternase

    Hast wohl die Startsequenzen für die Interkontinentalraketen auf Deinem Computer, oder warum meinst Du, dass der Datendieb Google sich für Dich interessieren sollte.


    Wahrscheinlich meckerst Du dann über das ach so böse Google erst mal ne Runde auf Facebook

    Und nicht den Hut aus Alufolie vergessen, die NSA kann bestimmt Dein Gehirn scannen.

  • <Sardonismus/>

    Oh Mann wie naiv kann man sein und dies an einem Hersteller festmachen. Ich schlage vor Sie ziehen auf eine Insel im Pazifik und leben von Kokosnüssen.

    Aus dieser Daten-Spirale kommt man nicht mehr raus in der westlichen Welt. Sei es einkaufen mit EC Karte, Einkommenssteuer, Krankendaten, Telefon (auch Prepaid ist registriert), Autokauf, Auto fahren (GPS/SOS System permanent per SMS ortbar) ,DSL Anschluss, Stromabrechnung (über digitale Stromzähler/IP kann man ermitteln was gerade in der Wohnung so los ist...) , "Facebook Freunde" die ganze Adressbücher hochladen, SAP Systeme die bei Mittelständlern gehackt werden ...

    Entweder arrangiert man sich am besten mit dem System oder man STIRBT. Schöne neue Welt :-)

    Ich persönlich würde die Pazifikinsel bevorzugen, da liefert aber Amazon aber nicht hin.

    </Sardonismus>

  • Lächerlicher Artikel: Bindung an Googe+, alles mus erst in die Google Cloud, um abgespielt zu werden, Chromecast Spionage Betriebssystem, Der Datendieb Google wird schon dafür sorgen, dass 'nach Hause' telefoniert wird, NSA Passwordklau inklusive. ;-)


    Ägeschenkt noch zu teuer. Mir kommt kein Android Gerät mehr ins Netz.

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