Dana Wireless Wanderer zwischen den digitalen Welten

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Weniger schön ist der mitgelieferte Internet-Browser, erst recht in Verbindung mit dem schmalbrüstigen Motorola-Prozessor. Hat man sich erst einmal mit dem integrierten Wireless-Anschluss an einem Hotspot angemeldet, um im Internet zu surfen, beginnt das große Warten. Ein langsamer Seitenaufbau und - schlimmer - die fehlende Unterstützung von Frames fallen auf. Dadurch werden nicht alle Webseiten korrekt angezeigt. Die Darstellung auf dem 560 Pixel breiten Bildschirm ist zwar angenehmer als auf einem PDA. Aber es reicht noch nicht, um wie bei einem Laptop eine typische Webseite in voller Breite darzustellen.

Der Versuch, E-Mails über das Internet-Portal Web.de abzurufen und sich einen Newsüberblick auf Handelsblatt.com zu verschaffen, artete zu einer Geduldsprobe aus, die nur dank sommerlicher Gelassenheit (und einem Glas Pastis) zu ertragen war. Zum Testende traf eine neue Version des Browsers ein, die ein paar Fehler - unter anderem bei der Darstellung von Umlauten - behob, aber noch immer langsam reagierte und nicht mit Frames umgehen konnte. E-Mails sollte man besser per E-Mail-Programm (POP3) abrufen. Leider gibt es keinen Ethernet-Anschluss und kein integriertes Modem. Eine Einwahl in das Internet per Festnetz oder Breitband im Hotel fällt damit aus.

Fazit: Ein mobiles Gerät für ausgemachte Vielschreiber, die genau wissen, was sie brauchen und was nicht. Ein Subnotebook in der Gewichtsklasse des Dana um 900 Gramm - wie etwa das JVC MP-XP 731 - bietet zwar erheblich mehr, kostet aber auch schnell das Fünffache. An der Software des Dana und seinen Onlinefähigkeiten muss aber noch gefeilt werden, und auch ein zeitgemäßer Prozessor hätte dem Gerät gut zu Gesicht gestanden.

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