DeLonghi Primadonna im Test: Gleichermaßen Star wie Diva

DeLonghi Primadonna im Test
Gleichermaßen Star wie Diva

Die DeLonghi Primadonna Elite Experience soll Kaffee per App zubereiten. Im Test zeigt die teure Schönheit aus Italien die ganze Kunst des Kaffeekochens – aber präsentiert sich mitunter auch als Diva.
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Die Primadonna nimmt in der Oper eine besondere Rolle ein – sie ist meist der Star, aber auch die größte Diva im Ensemble. Warum, möchte man den italienischen Hersteller DeLonghi fragen, gibt man einer Kaffeemaschine einen solchen Namen? Die Antwort suchen wir in unserem Langzeittest des Modells, das korrekt als Primadonna Elite Experience Ecam 656.85 MS bezeichnet wird – und mit einem Preis von rund 1900 Euro in der Champions League der Kaffeevollautomaten spielt.

Das Auspacken ist gar nicht so leicht: Mit 12 Kilogramm ist die Primadonna ein ganz schönes Schwergewicht. Mit im Paket enthalten sind eine Mix-Karaffe und ein Thermo-Milchbehälter.

Einmal aufgebaut, macht die Primadonna optisch einiges her. Ihre Hülle besteht aus glänzendem oder gebürstetem Edelstahl, was sehr hochwertig aussieht – von der Kaffeedüse bis zum Tassenwärmer. Aus Kunststoff sind nur der angedockte Wassertank und die Auffangschale.

Bis zu 400 Gramm Bohnen passen in den Kaffeebehälter. Gemahlen werden sie mit einem Kegelmahlwerk, dessen Mahlgrad sich in 13 Stufen abstimmen lässt. Und selbst gemahlener Kaffee kann über ein Fach problemlos in die Maschine eingefüllt werden.

Schade ist, dass es keine getrennten Fächer für Kaffee- und Espressobohnen gibt. Wer sich für einen Kaffeetyp entscheidet, muss die Bohnen erst vollständig verbrauchen.

Die erste Inbetriebnahme funktioniert intuitiv über den 4,3-Zoll-Touchscreen der Maschine. Weil nicht nur in einer Redaktion, sondern auch in einer Familie, die Geschmäcker verschieden sind, können sich die bis zu sechs Nutzer eigene Profile anlegen, um die beliebtesten Kaffeespezialitäten zu speichern. Insgesamt 21 Getränke wie Cappuccino, Latte Macchiato oder auch Espresso sind vom Werk aus eingespeichert. Wer lieber Tee mag, hat die Wahl, sein heißes Wasser in vier voreingestellten Temperaturen in die Tasse fließen zu lassen – je nachdem, welcher Tee es sein soll.

Das Besondere der Primadonna sind aber ihre digitalen Funktionen. War es kreativer mag, kann eigene Kaffeespezialitäten im Smartphone entwerfen. Über die App „Coffee Link“ kann man festlegen, wie hoch der Anteil an Kaffee oder Espresso, an Milchschaum oder heißer Milch sein soll. Auch die Stärke des Kaffees lässt sich regulieren. Am Ende kann man die eigene Kreation speichern und immer wieder abrufen.

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