Diagnostik von Herz-Rhythmusstörungen
EKG-Daten per UMTS zum Arzt

Anlässlich der Hannover Messe (19. April bis 24. April 2004) wird erstmals eine UMTS-Lösung zur Übertragung von EKG-Daten von Herz-Patienten in ein medizinisches Service Center vorgestellt.

HB HANNOVER. Das Berliner Universitätsklinikum Charité präsentiert diese Technologie gemeinsam mit seinen Partnern Vitaphone GmbH und Vodafone D2 GmbH im Rahmen des Projektes „Partnership for the Heart“ auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Durch die Nutzung von UMTS können große Datenmengen innerhalb kürzester Zeit mittels Mobilfunk mit bis zu sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit übermittelt werden.

In Deutschland sterben pro Stunde rund zehn Menschen durch den plötzlichen Herztod, pro Jahr sind das mehr als 80 000. Vor allem Patienten nach einem Herzinfarkt sind gefährdet. Bei 80 bis 90 Prozent der Patienten sind Herz-Rhythmusstörungen die Ursache des plötzlichen Herztodes. Risiko-Patienten müssen deshalb frühzeitig identifiziert werden.

Die EKG-Monitoring-Card Vitaphone 100 IR soll hier in Verbindung mit einem UMTS-fähigen Mobiltelefon neue Möglichkeiten bieten, so die Anbieter. Das Gerät, welches kaum größer als eine Scheckkarte ist, soll besonders bei der Indikation von Herz-Rhythmusstörungen helfen, indem bis zu drei EKG´s vollautomatisch gespeichert werden. Zudem kann die korrekte Funktion und Einstellung von Herzschrittmachern mit der EKG-Monitoring-Card überprüft werden.

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