Drei Varianten möglich
Einfach und komfortabel

Kann man mit Web-Telefonie leben? Ja, aber mit Abstrichen, wie ein Praxistest zeigt. Die providerunabhängige Internet-Telefonie von Web.de im Handelsblatt-Praxistest.

HB DÜSSELDORF. Der Portalbetreiber Web.de bietet Internet-Telefonie ohne Bindung an einen DSL-Vertrag. Der Vorteil: Wechselt man mal zu einem billigeren Provider, bleiben Web-Telefonnummer, Software und Adressbücher erhalten. Drei Varianten stehen für den Einstieg bereit:

Die billige:

die kostenlose Web.de-Software, Mikrofon und Kopfhörer installieren und loslegen.
Die komfortable: die AVM Fritz Box Fon an den DSL-Splitter stöpseln und das alte Telefon parallel als Web- und Festnetz-Telefon nutzen.
Die ambitionierte: Das Web-Telefon Grandstream Budget-Tone 100 über ein Netzwerkkabel wie einen PC am DSL-Router anschließen.

Auf dem Testrechner mit Windows XP ließen sich alle Varianten zügig in Betrieb nehmen. Das optisch ungewohnte Grandstream 100 verwirrt zwar durch ein opulentes Menü, aber im Normalfall muss wenig eingestellt werden. Kontodaten und Login eingeben, das Telefon erledigt den Rest. Die Web.de-Software bietet Hilfestellung, wenn gesperrte Ports (Datenkanäle) im Firewall freigegeben werden müssen.

Die AVM-Box kommt mit reichhaltiger Ausstattung, ersetzt den alten DSL-Router - und funktionierte auf Anhieb. Die Installation dauerte etwas länger, da der DSL-Zugang noch mal eingerichtet werden musste. Schön: Notrufnummern kann man als "per Festnetz wählen" vorgeben. "112" landet dann bei der Feuerwehr und nicht im Nirwana.

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