DVB-H: Nokia setzt auf mobiles Fernsehen

DVB-H
Nokia setzt auf mobiles Fernsehen

Der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia setzt auf mobiles Fernsehen und Navigation. Auf der Branchenmesse 3gsm in Barcelona stellte Nokia ein neues Gerät für das Fernsehen über den Standard DVB-H und ein „Video-Center“ vor, mit dem man Videoinhalte finden und speichern und zum Beispiel auch direkt auf Clips der populären Website Youtube zugreifen kann.

dpa BARCELONA. „DVB-H wird die mobile Nutzung von Multimedia-Inhalten grundlegend verändern“, sagte Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo am Montag. Da der Preis für ein DVB-H-Chipset im kommenden Jahr auf nur noch sieben Euro sinken werden, könnten deutlich mehr Geräte verkauft werden. Für 2008 rechnet Nokia branchenweit mit fünf bis zehn Mill. abgesetzten DVB-H-Handys. Im Jahr darauf sollen es bereits 20 Mill. sein.

Auch Navigation sei ein schnell wachsender Markt. Im vergangenen Jahr habe sich die Zahl der Geräte mit GPS-Unterstützung mit 15 Mill. mehr als verdoppelt. Gemessen an dem Gesamtmarkt von fast einer Milliarde verkaufter Handys ist es allerdings noch ein eher kleines Geschäftsfeld.

Smartphones - also Telefone, die mit einer Vielzahl von Funktionen eigentlich kleine Computer sind und unter anderem Internet-Nutzung und andere Datendienste erlauben, stünden an der Schwelle zum Massenmarkt, betonte Kallasvuo. 2008 dürften branchenweit 250 Mill. solcher Geräte verkauft werden. Das wäre immerhin in etwa jedes fünfte Mobiltelefon. 2006 hat sich die Zahl verkaufter Smartphones mit 80 Mill. fast verdoppelt nach 46 Mill. im Vorjahr. 80 Prozent der Mobiltelefone werden 2008 E-Mail-tauglich sein, schätzt Nokia.

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