E-Plus und O2 können Abdeckung verbessern
Grenzen zwischen D- und E-Netz verschwinden

Auf eine bessere Netzabdeckung in ländlichen Regionen können bald auch die Kunden der beiden kleineren deutschen Mobilfunknetzbetreiber E-Plus und O2 hoffen.

HB FRANKFURT. Die Bundesnetzagentur vergab an die beiden Firmen freigewordene Frequenzen im so genannten D-Netz, das von den beiden großen Betreibern T-Mobile und Vodafone genutzt wird. Das sagte ein Sprecher des Regulierers am Donnerstag. Das Bundesverteidigungsministerium hatte auf die weitere militärische Nutzung der Erweiterungsbänder im GSM-Bereich mit den Frequenzen um 900 Megahertz verzichtet. Damit sei die Abdeckung in ländlichen Regionen für die beiden Unternehmen nun besser, erläuterte der Sprecher. E-Plus und O2 müssten jedoch im Gegenzug auf den gleichen Umfang an Frequenzen im E-Netz um 1800 Megahertz verzichten.

Die neuen Frequenzen seien eine sinnvolle Ergänzung zu dem bestehenden Netz, sagte E-Plus-Sprecherin Catrin Glücksmann. Dies gelte nicht nur für ländliche Regionen, sondern auch für Gebäude aus Beton oder mit metallisch bedampften Scheiben, die viele Funkwellen schluckten. E-Plus müsse für den weiteren Netzausbau zudem weniger Geld investieren, weil durch die längeren Wellen in diesen Frequenzen nicht mehr so viele Funkstationen benötigt würden.

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