E-Plus und T-Mobile starten Flatrates
Preiskampf im Mobilfunk mit Pauschaltarifen

Im deutschen Mobilfunkmarkt liefern sich Netzbetreiber einen heftigen Schlagabtausch mit Billig- und Pauschalangeboten. Zum 1. August kündigten sowohl der drittgrößte Netzbetreiber E-Plus als auch Marktführer T-Mobile jeweils eine Flatrate (Pauschale) für Mobilfunkgespräche in das deutsche Festnetz an.

dpa DÜSSELDORF/BONN. Dabei gibt es aber gleich eine Reihe von Unterschieden. Während E-Plus mit seiner neuen Billigmarke Base ein Pauschalpaket anbietet, setzt T-Mobile auf ein Bausteinsystem mit mehreren Tarifoptionen.

Nachdem E-Plus mit Simyo vor allem Wenigtelefonierer im Blick hat, ziele Base nun auf die Vieltelefonierer. E-Plus attackiert nicht nur T-Mobile, Vodafone und O2, sondern auch die Festnetzsparte der Deutschen Telekom. O2 und Vodafone sind mit Tarifen erfolgreich, die Mobilfunk und Festnetzgespräche zu Hause verbinden. "Wir stehen in Deutschland vor einer grundlegenden Veränderung des Marktes", sagte E-Plus-Chef Uwe Bergheim. Der Mobilfunk werde in ein bis zwei Jahren nicht mehr der selbe sein. E-Plus biete mit den neuen Marken Simyo und Base niedrige Tarife im Internet ohne subventionierte Handys an.

T-Mobile-Chef Rene Obermann und Bergheim waren wegen der verhaltenen Kundenentwicklung intern in die Kritik geraten und mussten daher in die Offensive gehen: T-Mobile drohte die Marktführerschaft an seinen Wettbewerber Vodafone zu verlieren. E-Plus rückte der kleinste Anbieter O2 dank der erfolgreichen Kooperation mit dem Kaffeeröster Tchibo immer dichter auf die Pelle. Bergheim zog die Notbremse und kopierte das erfolgreiche Modell der Konzernmutter KPN in Belgien. Mit speziell auf Kundengruppen zugeschnittenen Marken geht KPN dort erfolgreich auf Kundenfang.

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