Einstieg in den Smartphone-Markt

Amazon stellt das „Fire Phone“ vor

Mit einer Art Suchmaschine für die reale Welt und einem breiten Inhalte-Angebot bewirbt Amazon sein erstes eigenes Smartphone. Und mit dem „Fire Phone“ soll es noch einfacher werden, bei Amazon einzukaufen.
Update: 19.06.2014 - 04:20 Uhr Kommentieren
Amazon-Chef Jeff Bezos und das „Fire Phone“. Quelle: Reuters

Amazon-Chef Jeff Bezos und das „Fire Phone“.

(Foto: Reuters)

SeattleDer weltgrößte Online-Händler Amazon wagt den Einstieg in den heiß umkämpften Markt für Smartphones. Konzernchef Jeff Bezos präsentierte am Mittwoch das Computer-Telefon mit dem Namen „Fire Phone“. Es hat einen 4,7 Zoll großen Bildschirm, der dreidimensionale Fotos darstellen kann und eine 13-Megapixel-Kamera, wie US-Journalisten von der Amazon-Veranstaltung in Seattle berichteten. Das Gerät kommt Ende Juli zunächst nur in den USA auf den Markt. Amazon macht keine Angaben zu einem möglichen Start in Deutschland.

Im harten Wettbewerb mit etablierten Rivalen wie Apple und Samsung will Amazon mit dem Angebot an Diensten punkten. So bekommen die Nutzer uneingeschränkten Online-Speicherplatz für Fotos und kostenlosen Zugriff auf Amazons Video-Angebot und den jüngst vorgestellten Musik-Streamingdienst.

Konzernchef Bezos erklärte, das Handy "legt alles, was Sie an Amazon lieben, in ihre Handfläche". Nutzer erhalten beim "Fire Phone" uneingeschränkten Online-Speicherplatz für ihre Fotos. Außerdem bekommen Käufer ein Jahresabo von Amazons Streaming-Dienst "Prime" gratis, bei dem eine Vielzahl von Filmen, TV-Serien und Lieder aus dem Internet abgespielt werden können.

„Können wir ein besseres Smartphone für unsere treuesten Kunden bauen? Ich bin begeistert, Ihnen zu sagen, dass die Antwort ja lautet“, sagte der Amazon-Chef. Laut dem „Wall Street Journal“ soll das „Fire Phone“ in den USA exklusiv vom Mobilfunkanbieter AT&T vertrieben werden.

Smartphones für den schmalen Geldbeutel
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Wiko Ozzy

Das Ozzy ist ein schönes, kompaktes Smartphone für Einsteiger. Eingebaut ist ein 3,5-Zoll großer Bildschirm, ein 1-GHz-Prozessor, 512 MB RAM und vier GB Speicher. Der Speicherplatz ist mit Hilfe einer Micro-SD-Karte auf 32 GB erweiterbar. Für etwa 80 Euro ist das Gerät auch gut verarbeitet - mit Gorilla-Glas-Abdeckung und Aluminiumrand. Das Android-Smartphone ist in fünf Farben erhältlich.

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Sony Ericsson Xperia Zipo

Der 3,2-Zoll-Display ist auch etwas für Freunde der kleinen Bildschirme. Der eingebaute Einkernprozessor ist beim Surfen im Internet manchmal etwas langsam. Insgesamt ist das Smartphone aber solide verbaut und für etwa 80 Euro zu empfehlen.

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ZTE Open

Das Einsteigergerät von ZTE geht in Deutschland für 85 Euro über die Ladentheke. Installiert ist die aktualisierte Version 1.3 des Betriebssystems Firefox OS. Die technische Ausstattung ist dafür aber auch relativ schlicht. Der 4-Zoll-Bildschirm löst Bilder gerade einmal mit 800x480 Bildpunkten auf. Die Kamera auf der Rückseite fotografiert mit lediglich drei Megapixeln, eine Frontkamera für Selfies fehlt ganz. Die Apps auf dem Startbildschirm werden von dem System automatisch in Kategorien wie zum Beispiel "Nachrichten" oder "Sport" sortiert.

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Huawei Ascend Y330

Gerade einmal 99 Euro soll dass bunte Smartphone der Chinesen kosten. Dafür bekommt der Kunde einen 1,3-GHz-Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher. Darüber hinaus sind vier GB Speicher und ein 1500-mAh-Akku eingebaut. Das 4-Zoll-Display löst gerade einmal mit 480x800 Bildpunkten auf. Das Smartphone läuft mit Googles Betriebssystem Android 4.2.

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LG Optimus L4 II

Ein echtes Schnäppchen ist auch das Smartphone der Koreaner. Ausgestattet ist es mit einem 1-GHz-Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und vier GB Flash-Speicher. Über 1700 mAh verfügt der Akku. Der Bildschirm ist mit 3,8 Zoll relativ klein. Auch die Auflösung ist mit 480x320 Pixel relativ schwach. Das Betriebssystem Android 4.1 ist installiert. Preis: 99 Euro.

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Samsung Galaxy Pocket Plus

Der Name ist hier wörtlich zu nehmen. Samsung hat ein kompaktes Handy auf den Markt gebracht. 2,8 Zoll groß ist der Display und damit nichts für Grobmotoriker. Eine gerademal zwei Megapixel starke Kamera ist eingebaut. Auch ein interner Speicher von 4 GB ist vorhanden, der sich auf 32 GB erweitern lässt. Als Betriebssystem wurde Android 4.0 aufgespielt. Das Gerät ist mittlerweile für etwa 60 Euro erhältlich.

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LG Optimus L3

Es gibt einige Handys von LG, wie auch im Bild zu sehen, die für unter 100 Euro zu bekommen sind. Das Optimus L3 kostet mittlerweile etwa 65 Euro (je nach Anbieter). Es zeichnet sich vor allem durch eine lange Akku-Laufzeit und eine gute Rechenleistung aus. Negativ ist hingegen zu werten, dass die Schrift durch die geringe Auflösung teilweise unscharf ist. Die Kamera löst mit drei Megapixeln auf, und der Bildschirm hat eine Größe von 3,2 Zoll. Als Betriebssystem ist Googles Android 2.3 Gingerbread vorinstalliert.

Eine innovative Schlüsselfunktion heißt „Firefly“ und funktioniert wie eine Art Suchmaschine für die reale Welt. Wenn man damit Gegenstände fotografiert, wird man zum entsprechenden Produkt im Amazon-Angebot weitergeleitet. Die Funktion kann aber auch bis auf die einzelne Serienfolge erkennen, welche Sendung gerade im Fernsehen läuft und funktioniert auch für Telefonnummern oder Kunstwerke.

Ein System aus vier Kameras rund um den Bildschirm verfolgt permanent die Kopf-Position des Nutzers und passt die Darstellung auf dem Display entsprechend an. Das soll eine nahezu dreidimensionale Optik ermöglichen. Infrator-Sensoren folgen den Bewegungen auch in der Dunkelheit. An der Funktion sei vier Jahre gearbeitet worden, sagte Bezos.

Sowohl bei „Firefly“ als auch bei der Display-Technik gibt es schon jetzt Schnittstellen für App-Entwickler. Das soll die Integration in verschiedene Anwendungen ermöglichen – so wird es eine App geben, die Informationen über Weine nach einem Foto des Etiketts anzeigt.

199 Dollar und ein Vertrag bei AT&T
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