Erfolgschancen überschätzt: Musik auf Handys kein Hit

Erfolgschancen überschätzt
Musik auf Handys kein Hit

Eine neue Studie bezweifelt den Erfolg von Musikdownloads für mobile Telefone. "Um langfristig Erfolg zu haben, müssen die Anbieter unterschiedliche Mobile-Music-Modelle unterstützen", so Nicole Dufft, Senior Analystin bei Berlecon Research.

hiz DÜSSELDOEF. Eine Studie der Berliner Berlecon Research zeigt, dass die Erwartungen an den Erfolg von Musikdownloads für Handys zu hoch gesteckt sind.

Der neuste Trend, den die Marktforscher bei den Mobilfunknetzbetreibern beobachten, ist die Konzentration auf Download-Modelle. Neben den Klingeltönen soll der Abruf aktueller Hits den Umsatz ankurbeln. Allerdings hat das Herunterladen von Musik auf das Handy einige Schwachstellen, die einen langfristigen Erfolg dieses Geschäftsmodells in Frage stellen. Laut der Studie gibt es andere Wege, Musik auf das Handy zu übertragen, die für Nutzer mindestens genauso interessant sind wie Downloads.

"Um langfristig Erfolg zu haben, müssen die Anbieter im Mobile-Music-Markt unterschiedliche Mobile-Music-Modelle unterstützen, wie Streaming oder die Synchronisierung mit dem PC", so Nicole Dufft, Senior Analystin bei Berlecon Research. "Nach unserer Einschätzung liegt der wesentliche Vorteil von Mobile Music Downloads darin, dass Kunden unterwegs spontan Musik kaufen können. Einen Anreiz dazu haben sie jedoch nur dann, wenn Download-Funktionen intelligent mit anderen musiknahen Diensten auf dem Handy integriert werden."

Angesichts der niedrigen Margen beim Mobile Music Download bewerten die Marktforscher das Mobiltelefon langfristig nicht besonders attraktiven Vertriebskanal für Musik. Als Marketinginstrument hingegen birgt es für alle Beteiligten großes Potenzial.

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