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EU-Parlamentarier kritisiert hohe Handy-Gebühren im Ausland

Der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok hat hohe Handy-Gebühren für Geschäftsreisende und Urlauber im Ausland scharf kritisiert.

dpa BRüSSEL. Immer noch kassierten Mobilfunkunternehmen stark überhöhte Verbindungsentgelte, wenn Kunden ihr Gerät im Ausland einsetzen, sagte Brok am Donnerstag der dpa in Brüssel.

Deutsche Reisende werden meist mit zwischen 1 Euro und 1,70 Euro zur Kasse gebeten. Aber auch Preise bis zu 5,01 Euro pro Minute seien in der EU Praxis. "Das ist Dinosaurier-Preispolitik - sie passt einfach nicht mehr in unsere Zeit", meinte Brok. Er fügte hinzu: "Die EU hat uns liberalisierte Telefonmärkte gebracht und so die Kosten für internationale Gespräche drastisch reduziert. Es bleibt der Geldgier der Anbieter geschuldet, dass im Mobilfunk davon immer noch nichts zu spüren ist."

Brok begrüßte die Initiative der EU-Kommission, die gemeinsam mit den nationalen Regulierungsbehörden die überhöhten Roamingpreise auf einer Internetseite veröffentlichen will. Obwohl einzelne Unternehmen begrenzt Angebote machten, die in die richtige Richtung wiesen, bleibe der große Durchbruch überfällig, sagte Brok. Bei einem Handy-Einsatz im Ausland fallen für die Nutzung des dortigen Netzes so genannte Roaming-Gebühren an, die dem Betreiber in der Heimat in Rechnung gestellt werden. Die Extrakosten werden dann teilweise auf die Kunden umgelegt.

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