Experte warnt
Ende der Erforschung von Handy-Strahlung befürchtet

Ein Experte der Strahlenschutzkommission hat mit Blick auf neue Nutzungen von Handys davor gewarnt, die Forschung zu den Risiken elektromagnetischer Strahlung zu reduzieren.

dpa/lsw STUTTGART. „Vor allem Kinder und Jugendliche nutzen ihr Mobiltelefon immer intensiver“, sagte Norbert Leitgeb von der Technischen Universität Graz bei einer Fachtagung am Mittwoch in Stuttgart. Welche Risiken sich durch längere Beschäftigung mit dem Handy wie etwa Fernsehen ergäben, sei nicht absehbar, sagte Leitgeb bei der Konferenz der Forschungsgemeinschaft Funk.

Auch wenn gesundheitliche Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den Menschen bisher nicht erwiesen seien, müsse weiter geforscht werden. „Leider hat die Motivation der Netzwerkbetreiber sichtlich nachgelassen“, bedauerte Leitgeb. Im kommenden Jahr laufe die Förderung des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogrammes durch Industrie und Bund aus.

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