Fernseher richtig platziert So läuft der Flat-TV zur Höchstform auf

Flachbildfernseher liegen voll im Trend, doch die kompakte Bauweise kann die Klangeigenschaften der Geräte verschlechtern. Durch die Art der Montage und einen guten Aufstellort lässt sich das TV-Erlebnis aber verbessern.
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Wie man den Fernseher im Raum platziert, hat direkte Auswirkungen auf Klang und Sehkomfort. Quelle: dpa
Der richtige Aufstellort

Wie man den Fernseher im Raum platziert, hat direkte Auswirkungen auf Klang und Sehkomfort.

(Foto: dpa)

Deutschland sieht flach: Laut dem Consumer Electronics Marktindex Deutschland (CEMIX) wurden hierzulande zwischen Januar und September 2016 knapp 4,7 Millionen Flachbildfernseher verkauft. Allen Geräten ist dabei eines gemeinsam: Die Displays werden immer flacher, die Rahmen der Flat-TVs zunehmend schmaler. Was an der Wand gut aussieht, kann aber für Abstriche beim Klang sorgen.

Durch die extrem kompakte Bauweise leiden vor allem die Klangeigenschaften der Apparate. Der fehlende Resonanzraum im Vergleich zu früheren Röhrengeräten kann für flacheren Klang sorgen. Doch sowohl Klang als auch das Sehvergnügen lassen sich durch die Art der Montage und einen guten Aufstellort verbessern.

Neue Gadgets aus Las Vegas
Ultradünner Fernseher von LG
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Dünn wie ein Poster ist LGs neuer Fernseher „Signature OLED TV W“, der hier von US-Marketingchef David VanderWaal vorgestellt wird. Das Gerät wird mit einer magnetischen Halterung an der Wand befestigt, der eigentliche TV-Empfänger und der Hauptteil der Technik sind in einem Lautsprecher untergebracht, der über ein Flachbandkabel mit dem Bildschirm verbunden ist.

QLED-Fernseher von Samsung
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Konkurrent Samsung stellt auf der CES neuartige LED-Fernseher vor, die mit Hilfe der Technologie „Quantum Dots“ ähnlich wie teurere OLED-Geräte aus allen möglichen Blickwinkeln ein optimales Bild liefern sollen. In Anspielung auf die konkurrierende OLED-Technologie, die ohne eine Hintergrundbeleuchtung auskommt, nennt Samsung seine Geräte nun „QLED“ und verspricht höhere Bildqualität und bessere Kontraste.

Schwebender Lautsprecher
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Wie ein Ufo schwebt der Lautsprecher „Mars“ von Crazybaby über seiner Basisstation. Für die Verbindung von Klangerlebnis mit Raumschiff-Anmutung müssen Interessierte rund 300 Dollar investieren.

Drohne Hover Camera Passport
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Wird der Selfie-Stick abgelöst durch die Selfie-Drohne? Drohnen wie die Hover Camera Passport sind in der Lage, ihrem Nutzer automatisch zu folgen und ihn auf Foto oder Video festzuhalten.

Service-Roboter für Flughäfen
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LG präsentiert in Las Vegas unter anderem einen Service-Roboter für Flughäfen. Der Airport Guide Robot (Airbot) gibt Reisenden unter anderem Hinweise zum Gate, zur Boarding-Zeit und zu Wegstrecken. Auf einem Display an der Vorderseite zeigt der Roboter die Informationen auch an. Der Airbot ist ungefähr 1,50 Meter groß und dank eingebauter Rollen mobil. Zum Einsatz kommen soll er erstmals noch in diesem Jahr auf dem südkoreanischen Flughafen Incheon.

Trendthema Pflegeroboter
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Pflegeroboter sind ein großes Thema auf der CES. Sie bekommen immer persönlichere Züge und halten den Kontakt zwischen Pflegepersonal und Arzt oder Familienangehörigen. (Foto: Axel Postinett)

Pflegeroboter Kuri
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Kuri heißt der kleine Kerl von Mayfield aus Palo Alto, ein Start Up der Robert Bosch GmbH. Er versteht Sprache und antwortet auch in Sprachform. Wenn er etwas nicht versteht, wird er traurig. So was kommt immer mal vor. Dann muss man Kuri über den Kopf streicheln und er wird wieder froh. Gedacht ist Kuri unter anderem für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen, Start zunächst in den USA. (Foto: Axel Postinett)

„Ob Sie Ihren Fernseher mit Standfuß auf ein Sideboard stellen oder per Wandhalterung befestigen: Neben dem Sitzabstand ist auch die Standhöhe für den Fernsehkomfort relevant”, sagt Michael Rupp von der Zeitschrift „PC Welt”. Bei optimaler Höhe liegen rund zwei Drittel des Bildinhaltes unterhalb der Linie vom Auge zum Fernseher.

Wer auf einen TV-Tisch oder ein spezielles Regal verzichten will, kann den Fernseher auch an der Wand befestigen. Aktuelle Geräte sind ab Werk für die Wandmontage vorbereitet. „Dazu gibt es auf der Rückseite des Gehäuses genormte Schraubgewinde”, sagt Rupp. Daran passen Universalhalterungen aus dem Fachhandel.

Hier ist wichtig: Die Normgröße der Halterung muss stimmen. Man findet sie im Handbuch des Fernsehers oder auf der Herstellerwebseite. Und sie muss nicht nur diesen Maßen entsprechen, sondern auch für das Gewicht des Fernsehers ausgelegt sein. Zuletzt müssen noch für die Wandbeschaffenheit passende Dübel und Schrauben gewählt werden. Sicherheitshalber sollte man bei Schrauben und Dübeln lieber eine Nummer größer nehmen als eigentlich erforderlich.

Wo man den Fernseher hinstellt oder -hängt, hat viel mit der Beschaffenheit der Wohnung zu tun. Je nach Gerät gibt es nämlich unterschiedliche empfohlene Sitzabstände. Dabei kommt es auf die Displayauflösung und die Bildschirmdiagonale an. Bei Full-HD-Auflösung (1920 zu 1080 Pixel) sollten Zuschauer ungefähr die 2,5-fache Displaydiagonale zwischen sich und den Fernseher bringen. Das sind bei einem 55-Zoll-Gerät zum Beispiel rund 3,50 Meter Abstand.

UHD-Geräte (3840 zu 2160 Pixel) erlauben den halben Betrachtungsabstand, ohne dass einzelne Pixel erkennbar werden. Und noch ein Faktor spielt beim Aufstellort eine Rolle - das Licht. Störende Lichtquellen von der Seite vermeidet man daher am besten. Je gerader die Zuschauer auf das Display schauen können, desto besser.

Störende Schallüberlagerungen
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