Forderung der Polizeigewerkschaft
Polizeigewerkschaft: Handy-Diebstahl muss unattraktiver werden

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat an die Mobilfunkbetreiber appelliert, den Diebstahlschutz von Handys zu verbessern.

dpa BERLIN. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat an die Mobilfunkbetreiber appelliert, den Diebstahlschutz von Handys zu verbessern. Der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg verwies am Freitag in Berlin auf die technische Möglichkeit, dass bei einem Diebstahl nicht nur - wie bisher - die SIM-Karte, sondern das ganze Telefon gesperrt wird.

Es sei „unverständlich“, dass sich außer Vodafone alle Netzbetreiber scheuten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. „Das Sperren der SIM-Karte schützt nur davor, dass der Besitzer von Gesprächen zu seinen Lasten geschützt ist“, erklärte Freiberg. „Der Dieb kann das Gerät aber weiter benutzen, indem er eine andere SIM-Karte einlegt.“

Wenn man gestohlene Handys - wie bereits im Ausland erprobt - über eine zentrale Datenbank dauerhaft unbrauchbar machen kann, wäre der Handy-Diebstahl jedoch unattraktiver als im Moment. In den vergangenen Jahren hat sich nach GdP-Angaben die Zahl der geraubten Mobiltelefone vervielfacht.

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