Fuji Finepix F455
Einfaches Digitalfoto-Leben

Positiv denken! Auch wenn der Blick aus dem Fenster es nicht glauben lässt: Bald ist wieder Frühling, und der Sommer steht praktisch vor der Tür. Endlich raus in die Natur mit Freunden, Familie - und Digitalkamera. Wer noch keine hat: Beim Studium des - wahrlich breit gefächerten - Angebots ist mir die neue Fuji Finepix F455 angenehm aufgefallen.

HB DÜSSELDORF. Kompaktes Metallgehäuse, mit fünf Megapixeln eine Auflösung, die vor zwei Jahren für die Profiklasse gereicht hätte, und angenehm spartanische Bedienung gefallen auf Anhieb. Ein Preis von 399 Euro macht sie nicht zum Dumpingangebot, aber für die gebotene Leistung erscheint dies angemessen.

Die F 455 liegt gut in der Hand und ist praktisch sofort nach dem Einschalten schussbereit. Der Autofokus kommt schnell zur Sache. Das muss eine aktuelle Schnappschuss-Kamera heute aber auch bieten. Sonst wandert sie direkt zurück ins Regal.

Klasse auch: das Stativgewinde. Noch immer keine Selbstverständlichkeit in der Kompaktklasse. Zusammen mit einem kleinen Dreibeinstativ (etwa das superkompakte von Minox für ca. 90 Euro) verliert so jede Nachtaufnahme ihren Schrecken.

Die Bildqualität war im Test absolut überzeugend für diese Preisklasse. Sechs Bildprogramme von "Manuell" bis "Sport" stehen zur Verfügung. Gute Schärfe und naturgetreue Farben waren der Normalfall. Der eingebaute Blitz reicht für Zimmeraufnahmen und als Aufhellblitz. Das Zoomobjektiv liegt mit 38 bis 130 mm Brennweite in der guten Mittelklasse.

Die Videofunktion ist eher - wie bei vielen Digitalkameras - als nettes Spielzeug zu betrachten - also für den kleinen Spaß zwischendurch.

Die manuellen Eingriffsmöglichkeiten sind rar, was den echten Hobbyfotografen aber nicht stört. Wichtige Funktionen wie gezieltes über- oder unterbelichten, Weißabgleich oder ISO-Einstellung ("Filmempfindlichkeit") sind vorhanden. Das reicht eigentlich.

Die mitgelieferte Ladestation ist praktisch und stellt die Verbindung zum Rechner her. Allerdings stellt sie auch die einzige Möglichkeit dar, den Akku aufzuladen. Im Reisegepäck darf sie also nicht fehlen.

Beim Blick durch den Sucher lässt sich der Monitor Strom sparend abschalten. Allerdings hat die Motivsuche dann etwas von einem Blindflug: Der Sucher zeigt nur 78 Prozent des tatsächlichen Bildes. Das ist zu verschmerzen, aber andere Hersteller haben das besser gelöst.

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