Gadget der Woche Edel-PC aus der Pfalz

Einmal pro Woche präsentiert Handelsblatt Online Schönes, Nützliches oder Kurioses aus der Welt der Technik als Gadget der Woche.   Diesmal: ein handgefertigter Design-PC.
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Edel und teuer: Der Design-PC Bytebench. Quelle: CONVAR BYTEBENCHPR

Edel und teuer: Der Design-PC Bytebench.

(Foto: CONVAR BYTEBENCHPR)

DüsseldorfPCs sind längst Massenware zum Billig-Preis geworden und befinden sich in fast jeder Wohnung wie ein Möbelstück. Anders als wird das Aussehen der Geräte aber meist wenig wert gelegt - stattdessen dominieren graue und schwarze Kisten das Bild. 

Gegen den Trend setzt die deutsche Firma Convar, die im pfälzischen den handgefertigten Edel-PC Bytebench. Blickfang des handgefertigten Luxus-PCs ist die 1-Terabyte-Festplatte „Red Baron“ mit Sichtfenster, die dem Betrachter einen Blick auf die rotierende Scheibe des Gerätes ermöglicht.

Der kleine Media-PC setzt durch sein Äußeres vom Massenmarkt ab: Die Formensprache des edlen weißen Gehäuse aus massiven Stahl, dessen Seiten wahlweise mit Holz oder Leder verkleidet sind, wurde so noch nicht im PC-Bereich gesehen.

Convar Bytebench in der Rückansicht. Quelle: PR

Convar Bytebench in der Rückansicht.

(Foto: PR)

Weniger aufregend ist das Innenleben des Rechners im Mini-Format (Mini-ITX-Formfaktor). Herzstück ist der Intel-Atom-Chip 525 mit 1,8 GHz Taktfrquenz. Damit ist der PC eher schwachbrüstig ausgestatettet, verbraucht dafür aber auch wenig Strom und ist leise. Um die Grafik kümmert sich ein Onbaord-Chip von Nvidia mit DVI- und HDMI-Anschluss, der auch Full-HD-Videos ruckelfrei abspielen kann.

Ansonsten bietet das Gerät alles, was ein PC an Schnittstellen heute bieten muss: Schnelles WLAN, Kabel-Netzwerk, USB 2 und 3, eSATA du einen eingebauten DVB-Tuner für Satelliten-Fernsehempfang. Vorinstalliert ist je nach Wunsch Windows 7 oder die Linux-Distribution Ubuntu. Die Standardkonfiguration von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher ist für heutige Anwendungen sehr wenig.

Je nach Konfiguration kostet der PC zwischen 2.250 und 3000 Euro direkt beim Hersteller im Online-Shop. Für den sehr stolzen Preis bekommt der Käufer alles andere als eine herausragende und top-aktuelle Hardware – doch immerhin ein außergewöhnliches Möbelstück. Eine Bildergalerie mit dem Rechner finden Sie bei den Kollegen von neuerdings.com.

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