Galaxy Tab
Samsung bringt das bessere iPad

Auf dem Markt für Tablet-Computer war das Ipad bisher der unangefochtene Platzhirsch. Doch jetzt muss sich Apple mit dem ersten echten Konkurrenten in der freien Wildbahn messen lassen. Das Galaxy Tab von Samsung ist im Handel, wir haben die Konkurrenten verglichen.
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Steve im Glück: Es geht um einen gigantischen Zukunftsmarkt und noch heißt es praktisch „Apple allein zu Haus“. Dieses Jahr werden rund 19 Millionen Tablet-Computer verkauft, schätzten die Marktbeobachter von Gartner, die meisten davon sind iPads. 2011 werden es schon 54 Millionen sein und 2014 dann über 200 Millionen Stück.

Kein Wunder, dass über 20 Hersteller angekündigt haben, mit eigenen Media-Tablets auf den Markt zu kommen. Aber den Realitätstest hat bislang kaum einer bestanden. Im Gegenteil: denkt man an den Slapstick-artigen Auftritt, den sich die deutschen WeTab-Macher einst geleistet haben, könnte man meinen, es sind außer Apple nur Amateure unterwegs.

Das ist jetzt anders, das iPad muss sich am ersten echten Konkurrenten in der freien Wildbahn messen lassen. Das Galaxy Tab von Samsung ist im Handel und wir haben die Konkurrenten verglichen.

Der größte Unterschied besteht in der Bildschirmdiagonale. Der iPad-Schirm mit 9,7-Zoll ist spürbar größer als der 7-Zöller des Galaxy. So punktet Apple im Videobetrieb und mit einer schön breiten Display-Tastatur. Das virtuelle Tippbrett des Samsungs bietet insgesamt zwar wenig Raum für Klagen, aber natürlich bleibt oberhalb der Tastatur doch spürbar weniger Raum für den Text.

Vielschreiber nervt das. Fürs Zehnfinger-Blindschreiben sind beide ungeeignet. Das Galaxy passt noch in eine weit geschnittene Jacken- und Manteltasche. Das iPad verlangt nach Rucksack oder Aktentasche. Beim Gewicht siegt mit 380 Gramm zu 730 Gramm (iPad in der UMTS-Version) erwartungsgemäß klar das Galaxy.

Apple hat Benutzeroberfläche und Betriebssystem des alten iPhone 3G auf seinem Tablet implementiert und verspricht, das neue iOS 4.0 nachzuliefern. Samsung setzt auf Googles Android in der Version 2.2 („Froyo“). Im direkten Vergleich schenken sich die Kontrahenten nichts, leichtgängige und intuitive Berührungs-Steuerung mit großen Icons, simple Menüstrukturen. Jeweils mehrere Startbildschirme sind frei konfigurierbar. Vorinstalliert sind die üblichen Mediaplayer, Browser und Anwendungen wie Kalender, Kontaktverwaltung und Newsreader.

Einen Pluspunkt verdient die als Vollversion installierte Bürosuite auf dem Galaxy. Texte, Präsentationen und Tabellen lassen sich unterwegs im Microsoft-Format bearbeiten, erstellen und versenden.

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Kommentare zu " Galaxy Tab: Samsung bringt das bessere iPad"

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  • Wirklich ein schlechter Scherz dieser Artikel...
    Kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen.
    Konkurrenz wird Apple gut tun... und ich kann mich als Kunde darüber nur freuen... aber solche Geräte sind keine Konkurrenz, sondern allenfalls Murks...

  • ist schon geil

  • Wie viel Geld stellen Sie Samsung fuer so einen Artikel in Rechnung?

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