Gartner-Studie warnt vor Überhitzung des Marktes
Weltweite Handyverkäufe steigen rasant

156,4 Millionen Mobiltelefone gingen im zweiten Quartal diesen Jahres über die Ladentheken dieser Welt - ein Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Marktforscher des Beratungsunternehmens Gartner befürchten nun, dass sich der Markt überhitzt.

HB DÜSSELDORF. Von den großen Herstellern büßten einzig Nokia und Siemens Marktanteile ein. Die Nummer eins fiel von 35,6 auf 29,7 Prozent im Quartalsvergleich, die Nummer vier sackte leicht von 7 auf 6,9 Prozent ab. Die Zahl der verkaufen Handys stieg aber bei allen Herstellern deutlich an. An der Rangfolge Nokia, Motorola, Samsung, Siemens, Sony Ericsson und LG änderte sich nichts. Die kleineren Hersteller verloren im Schnitt leicht.

Die Prognose der Analysten für die Gesamtzahl verkaufter Handys im Jahr 2004 lautet auf 620 Millionen. Doch sollte die Nachfrage weiter so stark sein, könnte die 650 Millionen-Marke geknackt werden. Die Händler könnten dann versucht sein, ihre Lager in Erwartung weiterhin hoher Verkaufszahlen zu füllen. Das könnte sich 2005 rächen, wenn ein Überangebot auf die Preise drücke, so die Befürchtung von Gartner.

Die Nachfrage nach Mobiltelefonen hat rund um den Globus angezogen. In reifen Märkten wie Westeuropa und Nordamerika hätten Ersatzkäufe den Umsatz in die Höhe schnellen lassen, sagte Gartner-Analyst Ben Wood. Für Menschen, die 2000 oder 2001 ihr erstes Handy bekommen hätten, sei nun der Zeitpunkt gewesen, auf moderne Mobiltelefone mit eingebauter Digitalkamera und Farbdisplay umzusteigen.

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