Gemeinschaftsunternehmen mit MFD
Burda und Holtzbrinck arbeiten bei Handy-TV zusammen

Zwei Wettbewerber wollen sich nun gemeinsam um Sendelizenzen für das geplante Handy-TV bemühen. Die NEVA Media der Medienkonzerne Hubert Burda und Holtzbrinck wollen ein Gemeinschaftsunternehmen mit der MFD Mobiles Fernsehen Deutschland für das mobile Fernsehen über den digitalen Rundfunkstandard DVB-H gründen.

HB DüSSELDORF. „Spätestens zur EM 2008 wollen wir gemeinsam Mobile-TV via DVB-H erfolgreich starten“, sagte MFD- Geschäftsführer Henrik Rinnert. MFD hat bereits die Lizenz für den Konkurrenzstandard DMB. „Die Zusammenarbeit bringt enorme Vorteile für den Aufbau des mobilen Fernsehens in Deutschland“, sagte NEVA-Geschäftsführer Paulus Neef.

Die Landesmedienanstalten wollen bis Ende August entscheiden, wer die Lizenz für ein bundesweites Handy-TV über DVB-H bekommt. Die Interessenten hatten bis Freitag Zeit, ihre Angebote nachzubessern. Einer Sprecherin der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten zufolge soll spätestens Ende August ein Konzept ausgewählt werden, das möglichst vielen Beteiligten gerecht wird. Es kann nur eine begrenzte Anzahl an Sendeplätzen vergeben werden.

Die Medienaufsichtsbehörden hatten ein bundesweites Pilotprojekt ausgeschrieben, für das sich 29 Unternehmen bewarben. Dazu zählen auch die drei Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile, Vodafone D2 und O2 Germany sowie die Sendergruppen ProSiebenSat.1 und RTL.

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