Gesetzliche Regelung möglich
Künast will gegen teure SMS-Chats vorgehen

Jugendliche sollen laut Verbraucherschutzministerin Renate Künast stärker vor teuren SMS-Chats geschützt werden. „Unternehmen müssen Handys anbieten, mit denen man vor solchen Angeboten sicher ist“, sagte Künast am Freitag in Berlin.

HB BERLIN. Sie forderte Handys, mit dem man lediglich telefonieren und private Textnachrichten (SMS) verschicken könne. Gespräche mit der Wirtschaft über mögliche Sicherheitssysteme und Handys mit SMS-Begrenzung würden bereits geführt.

Besonders verärgert zeigte sich die Ministerin über so genannte Premium-SMS-Angebote von Chats und so genannten Flirtlines, die vor allem Jugendlichen überhöhte Handy-Rechnungen bescheren. Die Preise betragen pro abgeschickter SMS zwischen 50 Cent und drei Euro. „Die Kinder und Jugendlichen spielen damit, ohne die Kosten absehen zu können“, erklärte Künast. Wenn sich das Problem nicht technisch lösen lasse, müsse auch eine gesetzliche Regelung überdacht werden.

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