Günstige Telefonate ins Festnetz: T-Mobile bringt eigenen Zuhause-Tarif

Günstige Telefonate ins Festnetz
T-Mobile bringt eigenen Zuhause-Tarif

Die Mobilfunk-Tochter der Telekom reagiert auf den Angriff der Billiganbieter im Handy-Markt. Als einer der letzten heimischen Betreiber geht nun auch Marktführer T-Mobile mit einem Angebot für günstiges mobiles Telefonieren von zu Hause ins Festnetz an den Start.

HB BONN. Ab dem 16. Januar können die Kunden des Marktführers über das Handy für vier Cent ins deutsche Festnetz telefonieren. Der Deutschland-Chef von T-Mobile, Philipp Humm, bezeichnete das Angebot am Mittwoch bei der Präsentation im Bonn als Innovation, besonders die Familienoption. Der Münchener Konkurrent O2 ist allerdings schon seit mehren Jahren mit einem ähnlichen Produkt auf dem Markt. Auch Vodafone bietet bereits günstiges Telefonieren ins Festnetz von zu Hause. E-Plus geht dagegen einen komplett anderen Weg. Hier können Kunden eine Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz buchen. Der drittgrößte Anbieter differenziert damit nicht nach räumlichen Zonen, sondern ermöglicht den Kunden ungeachtet des Aufenthaltsortes günstige Telefonate.

Die 15 Millionen Vertragskunden können T-Mobile@home zu einem Aufpreis von 4,95 Euro monatlich zu ihrem bestehenden Vertrag buchen. Das Unternehmen habe sich das Ziel gesetzt, bis 2007 rund 1 Millionen Kunden für das neue Produkt zu gewinnen. Angesichts der nach wie vor hohen Mobilfunkpreise in Deutschland und der im Vergleich zu anderen europäischen Ländern geringen Handynutzung gebe es noch ein riesiges Marktpotenzial. Humm: "Dort sehen wird den größten Wachstumshebel". In Deutschland werde nur in 5 Prozent der Haushalte das Handy als einziges Telefon verwendet, während es in ganz Europa 13 Prozent seien.

Das zunächst bis Ende Juni befristete Angebot soll in Zukunft auch auf Nutzer von Prepaid-Handys ausgeweitet werden. Vieltelefonierern und Familien böten sich preisliche Vorteile gegenüber der Nutzung des Festnetzes, unterstrich Humm. Eine echte Neuerung gegenüber vergleichbaren Angeboten der Wettbewerber sei vor allem die Möglichkeit, dass in der Homezone bis zu fünf Handys den Tarif nutzen könnten. Zur Hightech-Messe Cebit im März sollen weitere Features wie die Möglichkeit zum Surfen im Internet bekannt gegeben werden.

Die Einführung einer Billigmarke schloss der T-Mobile-Chef erneut aus. Im vergangenen Jahr war das Preisgefüge im Mobilfunkmarkt durch den Einstieg von Discountern (Simyo, Simply, Easymobile, Blau.de) stark in Bewegung geraten. Humm zeigte sich überzeugt, dass die Minutenpreise, die derzeit am unteren Ende bei rund 15 Cent je Minute liegen, künftig weiter fallen werden. Daran werde sich auch T-Mobile beteiligen.

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