Hersteller wirft sich in die Schlacht um den Smartphonemarkt
Sony Ericsson sagt iPhone den Kampf an

Jetzt hat Sony Ericsson seine Antwort auf Apples iPhone präsentiert. Das knapp 600 Euro teure, P1i genannte Gerät besitzt Tastatur und Touchscreen und arbeitet mit allen gängigen E-Maildiensten einschließlich Blackberry und Microsoft Exchange zusammen.

MÜNCHEN. Das nur 17 mm starke Telefon ist für Internet-Telefonie vorbereitet und hat WLan an Bord. Das Gerät soll das mit Softwareproblemen behaftete Vorgängermodell P990i ablösen.

Der Wiedereinstieg in das boomende Smartphone-Segment ist wichtig für Sony Ericsson, um Samsung als drittgrößten Mobiltelefonhersteller der Welt abzulösen. „Angesichts der Konzentration der Mobilfunkbetreiber auf Smartphones wird es schwer für jeden Hersteller, der in diesem Segment kein Portfolio vorweisen kann“, meint etwa Carolina Milanesi, Analystin beim Marktforschungsunternehmen Gartner.

P1i ist für das dritte Quartal angekündigt und trifft dann auf harte Konkurrenz: Ende Juni wird in den USA Apples Mobiltelefon „iPhone“ an den Start gehen, von dem schon 2008 zehn Mill. Stück verkauft werden sollen. RIM wiederum hat noch für 2007 sein Modell „Curve“ angekündigt, das neben dem Blackberry-E-Mail-Service über weitreichende Multimedia-Fähigkeiten verfügt und sich klar gegen Musikhandys wie Sony Ericssons erfolgreiche Walkman-Linie oder das iPhone richtet.

Aber auch der Software-Konzern Microsoft will im Finanzjahr 2007/ 2008 durchstarten: Der Absatz von Lizenzen für Windows-Mobile-Betriebssysteme soll dann auf über 20 Mill. Einheiten verdoppelt werden, sagt der zuständige Microsoft-Manager Pieter Knook im Gespräch mit dem Handelsblatt. Vor allem Samsung setzt mittlerweile auf Smartphones mit Windows Mobile.

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