Hohe Investitionen befürchtet
Lauschangriff könnte für Mobilfunkbranche teuer werden

Angeblich drohen den Telekomanbietern in Deutschland hohe finanzielle Belastungen, weil die rechtlichen Möglichkeiten ausgebaut werden sollen, ihre Kunden abzuhören. Das soll aus dem Entwurf für eine neue Telekommunikations-Überwachungsverordnung (TKÜV) aus dem Bundeswirtschaftsministerium hervorgehen, der der "Financial Times Deutschland" vorliegt.

HB HAMBURG. Wolf Osthaus, Telekommunikationsexperte beim Branchenverband Bitkom, sagte der Zeitung: "Auch die jetzt überarbeitete Verordnung bedeutet wieder viel an Ungemach, Mühen und Kosten für die betroffenen Unternehmen." Auf die Anbieter könnten zusätzliche Investitionen in Millionenhöhe zur Aufrüstung ihrer Abhörkapazitäten zukommen. Die TKÜV regelt die Überwachung von Telefon und Internet durch Ermittlungsbehörden. In der Regel sind die Telekomunternehmen verpflichtet, die technischen Voraussetzungen zum Abhören von Gesprächen zu schaffen. Mit der Überarbeitung des Gesetzes will die Bundesregierung Lücken bei der Telefonüberwachung schließen.

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