HTC Desire S im Test
Solides Smartphone mit mehr Aluminium

Der Nachfolger des HTC Desire mit dem Buchstabenzusatz S hat mehr Speicher als sein Vorgänger. Außerdem hat das robuste Smartphone mehr Aluminium im Gehäuse als der Vorgänger. Stärken und Schwächen im Überblick.
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BerlinHTC hat dem Desire S einen neuen Aluminiumrahmen und mehr Speicher als seinem Vorgänger spendiert. Dadurch soll es robuster und performanter sein als das HTC Desire. Während auf dem Vorgänger noch Android 2.2 läuft, hat sich HTC beim Desire S für Android 2.3 entschieden. Die neue Version der HTC-Oberfläche Sense erweitert das Applikationsmenü um zusätzliche Optionen.

Super-LC-Display mit wenig Leuchtkraft

Zwar zeigt das 3,7 Zoll große LC-Display mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln kontrastreiche Farben und glatte Fonts, wirkt aber im hellen Umgebungslicht und bei direkter Sonneneinstrahlung dunkel. Gegenüber dem Vorgänger hat sich die Displaygröße nicht verändert. Auf Eingaben auf dem Display reagiert das Desire S prompt und ohne Ruckler. Auf einen Cursor, den das Desire noch mitbrachte, hat HTC beim Desire S verzichtet.

Die Leistung des Snapdragon-ARMv7-Prozessors (MSM 8255) von Qualcomm mit 1 GHz ist die gleiche wie die des Desire. Im Sunspider-Benchmark, den wir über WLAN im Standardbrowser absolvierten, schnitt das Desire S mit 5.765 Millisekunden sogar schlechter ab als sein Vorgänger mit 5.140 Millisekunden.

Micro-SD-Karte beigelegt

Den Arbeitsspeicher hat HTC von 576 MByte im Desire auf 768 MByte im Desire S erhöht. Hatte das Desire noch 512 MByte internen Speicher, steht im Desire S das Doppelte zur Verfügung. HTC hat dem neuen Smartphone allerdings eine Micro-SD-Karte mit 8 GByte beigelegt.

Das Gehäuse ist aus einem Aluminiumblock gefräst und erstreckt sich über fast die gesamte Rückseite. Dadurch wirkt das Smartphone robust. Lediglich die Abdeckung für den Akku ist aus Plastik. Dort befinden sich auch die Schächte für die SIM-Karte und die Micro-SD-Karte. Zunächst muss zusätzlich eine Arretierung aus Plastik hochgeklappt werden, die dabei gehörigen Widerstand leistet. Das Gewicht ist trotz viel Metall identisch mit dem des Vorgängers und liegt bei 130 Gramm.

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