HTC StarTrk Qtek 8500
Mit dem Star-Trek-Handy durch Manhattan

Das Spannendste an einer Reise ist doch immer erst mal eines: Was habe ich denn wohl diesmal vergessen? Auf dem Flug nach New York Anfang der Woche war die Frage schnell geklärt. Es war das Headset des Testgeräts, des HTC Startrk Qtek 8500, das nun einsam auf dem Küchentisch liegt.

DÜSSELDORF. Dumm gelaufen. Aber das bringt mich zu einem Punkt, den nicht nur HTC betrifft. Es sind diese elenden Systemstecker, auf die nichts anderes passt, als genau das, was der Hersteller will (und teuer verkauft). So wie bei dem Startrk. Und suchen sie doch mal einen Händler in New York, der HTC im Programm hat? Lost in Space - beam me up, Scotty.

Da bekommt auch der Begriff "USB-Anschluss" eine neue Bedeutung. Egal ob Apple iPod, Samsung-Telefon, HTC Startrk oder viele andere - ohne passendes Kabel im Gepäck läuft nichts. Besonders schlecht für Smartphones, die mit dem Laptop verbunden werden sollen.

Und der MP3-Player des HTC ist jetzt auch nutzlos, die Musik umsonst auf die Mini-SD-Card gespielt. Jeder 20 Euro-Billigspieler hat eine Buchse für Allerweltsohrhörer. Nobelgeräte wie das Festplattentelefon Nokia N91 kombinieren Systemstecker und Klinke sinnvoll. Sie sind auch einzeln nutzbar. Und einen "echten" USB-Stecker auf beiden Seiten des Kabels hat das N91 auch.

Das Startrk hat als Erklärung (nicht als Entschuldigung) wenigstens seine Maße vorzuweisen. Das schicke Metallphone kommt mit schlanken 16 Millimetern daher und erinnert im Design und mit seiner Folientastatur stark an Motorolas Erfolgsserie "Razr". Das Gehäuse machte trotz filigraner Bauweise einen robusten Eindruck.

Auf der Frontklappe dominieren ein Infodisplay und Schnelltasten für den MP3-Player. Im Inneren werkelt als Betriebssystem Windows Mobile 5. Wichtige Push-Mail-Technologien wie Blackerry (Zusatzsoftware) und Direct-Push-Mail von Microsoft werden unterstützt. Mit Office-Programmen wie Word-Mobile oder dem Powerpoint-Viewer machen auch Mail-Anhänge wieder Spaß. Allerdings reagierte das HTC (das als Ingenieur-Muster gekennzeichnet war) recht zäh auf Tastatureingaben. Windows verlangt dem Prozessor von Texas Instruments offenbar alles ab. Die Verbindung zum PC - im Büro noch eingerichtet - klappte gut, alles andere wäre auch inakzeptabel gewesen.

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