Huawei Ascend Mate 7 im Test Der übergroße iPhone-Bruder

Wahre Künstler lassen sich inspirieren: Huawei hat beim Ascend Mate 7 viele Ideen aufgegriffen, die man von anderen Smartphones wie dem iPhone 6 Plus kennt. Die Neukreation ist gelungen – sieht man von einer Funktion ab.
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Das Huawei Mate 7 im Test

Viele Grüße an HTC und Apple: Das Huawei Ascend Mate 7 nimmt sich bei der Konkurrenz einige Anleihen.

DüsseldorfWer keinen bekannten Namen hat, muss sich anders profilieren. Das gilt auch für Huawei: Der chinesische Smartphone-Hersteller, in Europa bislang ein Nobody, setzt auf Kampfpreise. Seine Geräte sind hochwertig ausgestattet, aber zumeist billiger als die Konkurrenz. Und damit den Nutzern der Umstieg nicht allzu schwer fällt, lässt sich das Unternehmen bei der Konkurrenz inspirieren – das betrifft das Design wie auch Funktionen. Auch das Ascend Mate 7 ist so ein Preisbrecher. Für wen sich die Anschaffung lohnt – und wer besser die Finger davon lässt.

Das Acend Mate 7 ist eines dieser Riesen-Smartphones, die sich in der Hosentasche nicht gut anfühlen, aber etwa als Mitnehmkino. Ob das sinnvoll ist, liegt in der Hand und im Auge des Nutzers. Dafür, dass der Bildschirm sechs Zoll misst, ist das Gerät sogar recht kompakt – Huawei hat den Rahmen schmal gestaltet. Einhändig lässt es sich trotzdem kaum bedienen. Das Gehäuse besteht aus gebürstetem Alumium in Silber oder Schwarz und erinnert damit an das HTC One M8. Unaufdringlich, aber nicht billig sieht das aus, besser auf jeden Fall als das Plastik, es bei Huawei sonst oft gibt.

Das Display wird dem Anspruch als mobile Spielkonsole und Videostation gerecht: Es ist hell, scharf und kontrastreich, auch von einem seitlichen Blickwinkel lässt sich noch einiges erkennen. Ob Animationen, Videos oder Spiele: Die Grafik läuft flüssig, ohne dass etwas ruckelt oder einfriert. Die Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln übertreffen viele Konkurrenzmodelle, doch angesichts einer hohen Pixeldichte von 367 Pixeln pro Zoll ist das verschmerzbar.

Entsperren mit einem Tastendruck ist beim iPhone dank des Fingerabdrucksensors TouchID möglich. Im vergangenen Jahr führte Apple die Funktion ein, die findige Hacker zwar austricksen können, aber trotzdem mehr Sicherheit verspricht – besser als gar keine Tastensperre.

Davon hat sich Huawei offenbar inspirieren lassen. Im Ascend Mate 7 ist der Sensor auf der Rückseite unter der Kamera platziert und damit dort, wo die meisten Nutzer automatisch ihren Zeigefinger hinlegen, wenn sie das Gerät in die Hand nehmen.

Die Erkennung funktioniert anders als etwa bei Galaxy S5 von Samsung zumeist einwandfrei – einmal draufdrücken, schon ist Telefon entsperrt. Auch einige Apps lassen sich damit sichern, etwa ein Safe für private Daten. Sinnvoll ist das etwa, wenn die Kinder mit Mamas oder Papas Handy daddeln dürfen.

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1 Kommentar zu "Huawei Ascend Mate 7 im Test: Der übergroße iPhone-Bruder"

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  • Selbst das schickste Smartphone schützt nicht vor nerviger Kommunikation.

    http://youtu.be/CCHQA68Eqd4

    Viel Spaß beim Anhören!

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