Im Gespräch: Klaus Vitt
„Wir planen langfristig“

Wenn sich junge Leute heute Gedanken darüber machen, in welche Richtung sie sich in der IT entwickeln sollen, was raten Sie ihnen?

Ich sehe bei uns vor allem zwei Bereiche: die Anwendungsentwicklung und die Systemintegration. Weil es in jedem Land andere Arbeitsgesetze gibt, arbeiten wir in vielen Bereichen mit eigenen Anwendungen. Das wird auch weiterhin so sein, deshalb gibt es da viel Arbeit. Die Systemintegration ist genauso bedeutend, denn es gilt, die vielen Komponenten optimal einzusetzen.

Da sind Naturwissenschaftler eindeutig im Vorteil.

Das stimmt, doch an der Schnittstelle zwischen IT-Abteilung und den Fachabteilungen brauchen wir auch Leute, die Umgangssprache reden. Es muss also nicht unbedingt ein Informatiker sein. Wichtig ist vor allem, dass die Mitarbeiter offen sind für Neuerungen und diese als Chancen sehen - und nicht als Risiken.

Die Zahl der Arbeitslosen steigt in der Wirtschaftsflaute. Auf Sie kommt also viel Arbeit zu in nächster Zeit.

Unser System ist so ausgelegt, dass es höhere Arbeitslosenzahlen verträgt, wie wir sie ja schon hatten. Deshalb mache ich mir da keine Sorgen.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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