Im Test
So scharf war das iPad noch nie

Mit großem Bahnhof hat Apple sein neues iPad in San Francisco vorgestellt. Im Anschluss an die Präsentation konnten wir das neue Tablet in die Hand nehmen und erste Eindrücke sammeln.
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San FranciscoDas äußere Erscheinungsbild des neuen iPad ist schnell abgehandelt: Die dritte Generation ist eine Spur dicker als der Vorgänger, aber ansonsten in den Dimensionen und im Gewicht praktisch unverändert. Keine zusätzlichen Schnittstellen oder sonstige Spielereien.

Die gesamte Aufmerksamkeit hat Apple auf das Display gelenkt. Es heißt nun Retina-Display und bietet mit 3,1 Millionen Pixeln (2048x1536 Bildpunkte) die vierfache Auflösung des iPad 2. Der Effekt dieser hohen Dichte an Bildpunkten auf einem 9,7-Zoll-Bildschirm ist frappierend. Hält man das Gerät in normaler Leseentfernung in der Hand, erscheinen besonders Texte jetzt gestochen scharf.

Eine deutlich erhöhte Farbsättigung sorgt für Bilder und Videos mit leuchtenden und kräftigeren Farben. Das ist es eigentlich, worum es geht.

Alles andere, der stärkere Prozessor mit vier Rechenkernen etwa, hat nur die Aufgabe, diesem Bildschirm zuzuarbeiten. Und damit hat er reichlich zu tun. Beim Laden und Bearbeiten von großen Dateien – iPhoto unterstützt bis zu 19 Megapixel-Fotos - erschien verdächtig oft das drehende Rädchen auf dem Bildschirm, das Wartezeit beim Laden oder Programmausführung anzeigt. iPhoto kommt mit einer Menge von Filtern und Bearbeitungsoptionen und macht das beliebte Instagram praktisch überflüssig. Aber wie gesagt: Die geballte Grafikleistung fordert ihren Preis.

In der Kürze der gegebenen Zeit leider nicht auszutesten war der LTE-Datenteil. Der Datenstandard der vierten Generation, bei Android-Geräten oder dem Windows 7-Smartphone Lumia 710 von Nokia bereits Realität, verspricht allerdings eine deutliche Verbesserung beim Datenmanagement. Vor allem natürlich in den USA beim chronisch überlasteten AT&T-Netzwerk. Wer kein LTE zu Hause hat, muss nicht darben, denn natürlich werden alle Datenstandards sowie WLAN ebenfalls unterstützt.

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Ein wichtiger und richtiger Schritt

Kommentare zu " Im Test: So scharf war das iPad noch nie"

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  • Die technischen und wirtschaftlichen Realitäten brachten die Apple-Revolution zum erliegen.

    Es wurde überdeutlich, das im kreativen wie schaffenden Bereich der PC weiterhin unverzichtbar ist, egal was die Mehrzahl der IT-Medien in Apples Gefolge weiterhin in Aussicht stellen.

    Nennenswerte Verbesserung ist die die wesentlich bessere Textdarstellung, wenn auch das Format aus multimedialer , also auch TV berücksictigender Sicht, falsch ist. Es hätte dazu 1920 (* 1440) sein müssen, um Videos nicht stretchen zu müssen.

    Nur die Diktierfunktion von Siri (meine Vermutung ) freizuschalten, ist für ein Zweit- oder Dritt-Gerät zu Smartphone oder auch PC durchaus sinnvoll, zeigt aber wie viele andere Details, das der sinnvolle Einsatz von Apple Devices sich znehmend properitär auf eine reine Apple-Plattform beschränkt.

    Eine wirklich Weiterentwicklung wäre ein wirklich brauchbare Stift samt OCR gewesen. Dafür fehlt Apple aber das Software Know-How, und dem ARM Prozessor die Muskeln.

    Im wirklich voll integrierten Stifteinsatz sehe ich die Chance für Konkurrenten , das sich ausbreitende Apple and Me Kult zu beenden.

    Grüsse aus Neunkirchen Seelscheid
    Mr DTrain



  • Ich bin Besitzer eines Samsung Note Handy. Das kann mehr als mein PC vor 5 Jahren. Jetzt kommt es sogar in ipad Größe heraus. Im Gegensatz zum ipad kann ich da mit einem Stift rein zeichnen. Das Handy ist an Komfort und Gebrauchsnutzen keinesfalls von einem anderen Handy zu schlagen. Ich denke, daß das tablet von Samsung auch so wird.....aber brauchen täte ich es nicht, denn das Note ersetzt schon heute am Sofa mein netbook.

  • Perfektes Marketing dieser Spionagemittelfirma mit dem angefressenen Obst im Logo. Welche Firma bekommt sonst noch solche kostenlose Werbung in fast allen großen Medien? Wie machen die das, daß auch das HB in den Kanon einstimmt und die Verkaufszahlen von Produkten einer Ami-Firma pusht?

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