Institute of Cancer Research
Studie gibt Entwarnung für Handy-Nutzer

Das Telefonieren mit dem Handy erhöht nicht das Risiko, einen Hirntumor zu entwickeln. Das ergab die bisher größte internationale Studie zu dem Thema, die jetzt in London veröffentlicht wurde.

rtr/dih LONDON. Die vierjährige Untersuchung des Londoner Institute of Cancer Research und dreier britischer Universitäten ergab keinerlei Zusammenhang zwischen der regelmäßigen Nutzung von Mobiltelefonen und dem Risiko eines Glioms, der häufigsten Art von Hirntumoren. Damit bestätigt sie die meisten Studien, die zu dem Thema bisher durchgeführt wurden.

Im Zusammenhang mit der von Handys ausgehenden Strahlung wird weltweit immer wieder diskutiert, ob Mobiltelefone bei Menschen medizinische Beschwerden – von Kopfschmerzen bis zu Krebs – auslösen können. Bislang gibt es dafür keine Beweise. Die heute gängigen Modelle strahlen zudem deutlich weniger als ältere Mobiltelefone.

Patricia McKinney, Professorin an der Universität Leeds, schreibt in einem Beitrag für das British Medical Journal, es fehle jeder überzeugende Beweis dafür, dass die Strahlung von Mobiltelefonen das Krebsrisiko erhöhe. Für die Studie befragte sie zusammen mit Kollegen 966 Gliom-Patienten und 1 716 gesunde Freiwillige über ihr Telefonierverhalten. Die Untersuchung habe weder einen Zusammenhang mit der Dauer noch mit der Häufigkeit der Nutzung von Mobiltelefonen ergeben, berichtet die Forscherin.

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