iPad Mini im Test
Der gewohnt gute Apple-Eindruck

Das iPad mini hinterlässt im ersten Schnelltest einen soliden Eindruck. Doch selbst bei der kleinen Version verlangt Apple Spitzen-Preise. Die Botschaft: Wer es billig braucht, der soll doch zu Amazon gehen.
  • 12

San JoseKlein, leicht, schnell, elegant. Das iPad mini hinterlässt im ersten Schnelltest den gewohnt guten Apple-Eindruck. Es liegt mit nur 308 Gramm angenehm in der Hand, und das 7,2 mm schlanke Gehäuse aus Aluminium demonstriert klar den Willen, auch im Einsteigerbereich das Premiumsegment besetzen zu wollen. Untermauert wird das durch einen Anfangspreis von 329 Euro für das günstigste Gerät mit 16 GB Speicher und lediglich Wlan-Internetzugang.

Das liegt weit über den Preisen der Konkurrenz im 7-Zoll-Bereich, die sich in einer Preisspanne um 200 Euro balgt. Die Botschaft: Wer es billig braucht, der soll doch zu Amazon gehen. Bislang ist es Apple immer gelungen seine Hochpreis-Strategie durchzusetzen, mal sehen, ob es diesmal wieder funktioniert.

Wie bei den großen Brüdern gibt es das magnetisch einschnappende Klappcover und je eine Kamera auf Vorder- und Rückseite, letztere allerdings nur mit fünf Megapixeln Auflösung. Ein paar Testaufnahmen im dunklen Vorführraum waren nicht schlecht, allerdings lässt sich daraus noch kein Urteil ableiten. Der A5-Prozessor ist bereits aus dem iPad 2 bekannt, seine Leistung reicht aus, um das 7,85-Zoll große Display flüssig zu bedienen. Fotoalben durchstöbern, Magazine lesen, Seiten umblättern, alles ging ohne Ruckeln von statten.

Die Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten entspricht der des iPad2, so dass es mit der Kompatibilität der Apps aus Apples Appstore keine Probleme geben dürfte. Allerdings durfte bei der Vorstellung des Geräts im kalifornischen San Jose unter den wachsamen Augen der Apple-Security keine Software nachinstalliert werden. Harte Benchmark- und Geschwindigkeitstests waren deshalb leider nicht möglich.

Knapp zusammengefasst bekommt der iPad mini-Käufer im Prinzip geschrumpfte iPad2-Technologie, also die Technik vom Vorjahr. Installiert ist die aktuellste Software iOS6, sie ist hinreichend bekannt und muss nicht weiter besprochen werden. Wer schon mal ein iPad oder iPhone gesehen oder bedient hat, weiß wie das mini funktioniert. Das ist eine Kontinuität, die viele Apple-Fans lieben.

Kommentare zu " iPad Mini im Test: Der gewohnt gute Apple-Eindruck"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Hihihi, also das war jetzt wirklich neu, dass da jemand ist, dem es unhygienisch vorkommt den Bildschrim zu berühren. Also diesem Manne kann geholfen werden, er nehme ein Mikroskop umd schaue sich mal die Oberfläche einer normalen Plastiktastatur im Vergleich zu harten und schmutzabweisendem Gorillaglas an, welche Apple Verwendung findet.
    Wahrscheinlich bekommt diese Person dann nachträglich die Krätze, aber einen Preis für Orginalität hat er sich wirklich verdient. Ich habe wirklich fast die Krümel von meinem Frühstücksbrot in den falschen Hals bekommen, vor lauter Lachen.
    Ohhhh sorry, dass ist jetzt auch wieder unhygiensich.
    Yaaaaaps, anderes Thema:
    Jeder soll doch ruhig seine Meinung sagen, aber bitte die persönlichen Angriffe lassen.
    Ob man nun Apfelkompott mag oder nicht ist eine Sache, aber man muss deshalb nicht anderen in die Suppe spucken und sie als fanatisch ect. bezeichnen.
    Ein bischen mehr toleranz ok (?), so viel Zeit muss sein.
    Ahhhh und nicht vergessen, beim nächsten Tastatut - oder Tabletgebrauch bitte die Plastikhandschuhe nicht vergessen. Uuuuuuups dieser Schlenker musste jetzt einfach noch mal sein. Jetzt werde ich mir die Lachtränen wegwischen und weiter Kaffee trinken.

  • Danke für den aktuellen Bericht!
    Meine Empfehlung, lassen Sie das Nexus 7, das Kindle Fire und ein X-beliebiges IPAD mal aus Hüfthöhe fallen und sehen nach, was passiert ist, dann unterhalten wir uns weiter über das Thema Sparen. Noch eine Frage: Warum wird mit den anderen Bügelbrettern, ohhh Pardon, Tablet-Rechnern nur etwa 20% so viel gesurft?
    Und wieviel von den vielen Android Apps funktionieren den wirklich auf dem jeweils erworbenen Gerät?
    Da bleib ich doch lieber, zumindest z.Zt., bei den Bügelbrettern mit Apfellogo.

  • @goeasyway
    Was daran so toll ist, findet man nur heraus, wenn man sich mal ein Tablet zugelegt hat. Ich habe seit Commodore 64- Zeiten zuhause entweder Desktops, Laptops oder Netbooks gehabt (nie Apple). Seit 1 Jahr habe ich ein iPad und das ist mein tägliches, unverzichtbares Informations- und Kommunikationsmedium geworden. Mein Netbook nutze ich nur noch wenn, ich was ausdrucken will (ungefähr 4 x pro Jahr). Und glauben Sie wirklich, dass die Tastatur Ihres PCs hygienischer ist, als eine abwaschbare Touchscreen-Glasscheibe???

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%