iPhone und iPad: Neues iOS setzt bei wichtigen Details an

iPhone und iPad
Neues iOS setzt bei wichtigen Details an

Große Änderungen wie das zuletzt eingeführte Multitasking sucht man bei der neuen iOS-Version für iPhone und iPad vergeblich. Dafür wurden entscheidende Details verändert.
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DüsseldorfDas neue Betriebssystem für iPhone (ab 3GS), iPad und neueren Versionen von iPod touch hat Apple am Mittwochabend veröffentlicht – und damit zwei Tage früher als zunächst geplant.

Den Schwerpunkt des Updates bildet diesmal die Netzwerkfähigkeit der Software. So wurde die AirPlay-Funktion so erweitert, dass nun auch Apps von Drittherstellern die iTunes-Funktion zum Streamen von Videos nutzen können. So lange Apps von dieser Funktion keinen Gebrauch machen, merkt der Nutzer aber noch keinen Unterschied.

Derzeit wichtiger ist da schon die Ausweitung der bisher nur für Apple TV verfügabren Home-Sharing-Funktion auf die mobilen Geräte. Erstmals können Anwender von iPhone, iPad und iPod touch auf freigegebene Multimedia-Inhalte ihrer iTunes-Datenbank zugreifen, ohne die Musik, Fotos und Videos erst mit ihren Gerät zu synchronisieren.

Wer beispielsweise sein iPad ohnehin nur zu Hause im WLAN nutzt, kann so eine Menge Speicherplartz sparen – hochauflösende Filme in HD-Qualität sind mehrere Gigabyte groß. Damit die Privatfreigabe genutzt werden kann, muss der entsprechende Computer mit dem persönlichen iTunes-Accounts aktiviert werden. Apple erlaubt maximal fünf Geräte, auf denen der Account mit dem Gerät verknüpft wird. Wer solche Einschränkungen umgehen will, kann beispielsweise die kostenpflichtige App Plex nutzen, die eine Streaming-Funktion von Videos schon lange bereitstellt.

Genervte iPad-Nutzer können aufatmen

An einer anderen Stelle ändert Apple ein Detail, das viele Nutzer aufatmen lassen wird: Der Schiebeschalter des iPads lässt sich nun wieder optional dazu nutzen, die Bildschirmrotation zu blockieren. Mit der vorangegangenen Aktualisierung des Betriebssystems trieb Apple viele iPad-Nutzer fast zur Verzweiflung, weil der Schalter kurzerhand zu einer Stummschalt-Funktion umfunktioniert wurde.

Mit dem Schieberegler können iPad-User nun entweder weiterhin den Ton abschalten oder die Bildschirm-Rotation sperren. Letzteres werden die meisten bevorzugen, denn in vielen Situationen nervt der Wechsel des Bildschirms von horizontaler zu vertikaler Ansicht. 

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  • Alles in Allem keine echten Innovationen. Was andere schon längst haben, reicht Apple mit dem Update nach. Wie immer mit Einschränkungen, damit Mr.Jobs weiterhin befehlen kann, was der Nutzer mit seinem Gerät machen darf. Da ist man förmlich zum Jailbreak gezwungen. Dann ist man endlich wieder Herr über sein Gerät, für dass man jede Menge Scheine bezahlen darf aber trotzdem nicht damit machen kann was man will. Schon die Lachnummer als man die neueste Generation von Apple-TV für jetzt so super günstig angepriesen hat. Wie immer auf Apple-Formate beschränkt und dann als Super-Innovation nur noch als Streamgerät ohne eingebaute Festplatte. Apple lockt die Kunden mit wirklich echten super intuiv bedienbaren Geräten um die Kunden dann an anderer Stelle an die Kette zu legen und sie zu verärgern. Apple könnte alle anderen weit hinter sich lassen, wenn die sich nicht selbst immer wieder im Weg stehen würden. Aber das gehört nunmal zur Apple-Strategie. Immer nur einen Schritt vor dem Wettbewerb sein reicht völlig aus. Erstmal eine Generation Geräte auf den Markt bringen und damit Neugier wecken. Dann Kritik am Gerät locker abprallen lassen. Und dann bei der nächsten Generation ein paar Verbesserungen aber auf garkeinen Fall das ultimative Gerät zu liefern. Die Kunden sollen doch regelmäßig das Neueste Gerät kaufen. Wer sich mit so billigen Marketing-Tricks fangen lässt. Von mir aus. Ich bin raus.

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