iPod Shuffle von Apple
Spartanischer Musikzwerg mit erstklassigem Klang

Back to the Roots. Der neue Apple iPod Shuffle kann überhaupt nichts - außer Musik abspielen. Eigentlich hätte Apple ihn lieber gar nicht bauen sollen. Man könnte nämlich glatt auf die Idee kommen, der Rest der Produktpalette sei überflüssig.

DÜSSELDORF. Das neue, deutlich geschrumpfte Gehäuse im gebürsteten Alu-Look macht einen wertigen Eindruck und unterscheidet sich wohltuend vom öden Plastikfeuerzeug-Ambiente des Vorgängers. Es ist jetzt so klein, dass sich keiner mehr beschweren kann, dass ein Display fehlt - es passt nämlich gar keines mehr drauf. Die kreisförmig angeordneten Bedienelemente vermitteln ein richtiges "iPod-Feeling", An-, Aus- und Wahlschalter für den Abspielmodus sind auf der Unterseite versteckt.

Der Hit ist aber die integrierte Klemme, mit der der Shuffle an Schulranzen, Jeanstasche oder Jacket angeklipst wird. Das ist bei 15 Gramm Gewicht wirklich kein Thema mehr.

Wichtig: Die aktuellste Version der Apple Software iTunes mit mindestens der Versionsnummer 7.0.2 muss auf dem Betankungsrechner installiert sein - ansonsten bleibt das Musik-Plättchen stumm wie ein Käse-Kräcker. Erst ab diesen Versionen wird die spezielle Synchronisierungs-Software für den aktuellen Shuffle mitgeliefert.

Wirklich pfiffig ist die platzsparende Datenverbindung zum PC gelöst worden. Der 3,5-Millimeter-Kopfhörerstecker dient gleichzeitig als Verbindungsglied zur mitgelieferten Dockingstation und fungiert als USB-Schnittstelle. Trotzdem ist die Klinke am Gerät noch völlig kompatibel zu allen gängigen Fremdkopfhörern. Allerdings bedeutet das auf Reisen auch: Ohne Dockingstation kein Anschluss an gar nichts.

Die Synchronisierungssoftware füllt den Shuffle im Autofill-Modus immer wieder neu mit einer zufälligen Musikselektion von bis zu 240 Stücken. Bei jedem Andocken wird das ein oder andere ersetzt. Natürlich kann die Musik auch manuell vorgegeben werden. Das gleiche gilt für?s Abspielen: Zufall oder stur nach Reihenfolge der Wiedergabeliste. Das war es dann aber auch: Das höchste der Gefühle sind noch die Vor- und Rücktasten, um einen Song zu überspringen.

Lautstärke und Klang des Testgeräts über die mitgelieferten Kopfhörer waren ausgesprochen gut, ausgewogene Höhen und Mitten, zufriedenstellender Bass - auf jeden Fall für einen Winzling mit 4,1 Zentimeter Länge nicht zu beanstanden. Ebenso die Laufzeit des Akkus im Test von etwas über zehn Stunden. Mit einem kleinen Regler auf der iTunes-Software kann übrigens ein Teil des verfügbaren Speicherplatzes für Daten reserviert werden. Etwa, um Arbeit vom Büro mit nach Hause zu nehmen.

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