IT-Technologie
Apfel statt Brombeere

Das Blackberry galt lange als das Business-Phone schlechthin. Nach den jüngsten Empfangs-Pannen wollen einige Firmen nun den Anbieter wechseln. Dass die ähnlich hohe Standards erfüllen, bezweifeln aber manche.
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KölnNach dem schweren Ausfall von Blackberry-Servern, der Mitte Oktober den mobilen E-Mail-Verkehr in Unternehmen lahmlegte, diskutieren IT-Verantwortliche über Alternativen zum langjährigen Standard für Business-Handys. Der Blackout sorgte vielfach für gravierende Probleme.

Stark betroffen war etwa der Werkzeugspezialist Förch, dessen E-Mail-Kommunikation mit sämtlichen Außendienstmitarbeitern einen Totalausfall erlitt. „Das Ergebnis war, dass wir vier sehr lange Tage unser Geschäft nur eingeschränkt betreiben konnten“, sagt Bernd Sengpiehl, IT-Leiter des Unternehmens. Auf wichtige Updates musste der Vertrieb verzichten. „Eigentlich eine Katastrophe“, sagt Sengpiehl.

Angesichts der Probleme erwägt er nun, sich vom langjährigen Partner RIM, dem Hersteller der Blackberrys, zu trennen. „RIM hinkt der Entwicklung der Konkurrenz bald hinterher“, glaubt der IT–Manager.

Auch Sven Meise, der die IT-Abteilung des Bürogeräteherstellers Triumph-Adler leitet, berichtet von erheblichen Einschränkungen bei rund 500 im Unternehmen eingesetzten Blackberry-Systemen: „Dieser Ausfall zeigt sehr anschaulich das Risiko von Cloud-Services und regt zum Nachdenken an.“ Sollte Hersteller RIM dauerhaft ins technologische Hintertreffen geraten, ist auch für ihn ein Anbieterwechsel vorstellbar.

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Apfel statt Brombeere

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Problem Datensicherheit

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  • Ich bin selber ein IT-Verantwortlicher in einem mittelständischen Unternehmen.
    Auch wir setzen Blackberry-Enterprise-Lösung.
    Hier muss man sehen, dass es nicht allein nur die RIM-Server eine Rolle spielen. Beteiligt sind hier auch Mobilefunkbetreiber und firmeneigene Server (Exchange/Lotus Notes und BES).
    Wir haben schon mehrjährige (nur gute) Erfahrung mit RIM-Lösung und die IPhone-Hype beeindruckt mich wenig. Unsere Ad-Mitarbeiter bereisen die ganze Welt von Kanada bis China und sind immer erreichbar.
    Hier muss die Konkurrenz einiges nachholen um mich zum Umdenken zu bewegen.

  • Die Geräte mit dem Apfel beherrschen das SIM-Access-Profile SAP für "Premium"-Freisprechanlagen von Audi, Mercedes, BMW.... nicht (via bluetooth). Deshalb kann man die Äpfel nicht "Business Handy" nennen!

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