Japan gilt als UMTS-Pionier
Motorola und Docomo kooperieren bei UMTS-Handy

Der japanische Mobilfunkanbieter NTT Docomo und Motorola wollen gemeinsam ein Handy für den UMTS-Dienst des Japaners entwickeln. Das gaben die Unternehmen am Mittwoch in Tokio bekannt.

HB TOKIO. Der größte japanische Mobilfunkbetreiber NTT Docomo und der weltweit zweitgrößte Handy-Hersteller Motorola wollen gemeinsam Mobiltelefone für die UMTS-Technik entwickeln.

Die Zusammenarbeit eröffnet dem US-Unternehmen Motorola einen Zugang zum japanischen Markt, der ausländischen Herstellern bisher weitgehend verschlossen war. Docomo profitiert vor allem durch eine bessere Position in Preisverhandlungen mit Zulieferern. Sollte die Zusammenarbeit Erfolg haben, könnte Motorola seine Marktposition im UMTS-Markt festigen und seine weltweiten Verkaufszahlen kräftig erhöhen.

Die neuen Geräte sollen zu Beginn des Jahres 2005 in Japan eingeführt werden. Sie sollen sowohl in den UMTS-Netzen Japans als auch in europäischen und anderen asiatischen Mobilfunknetzen einsetzbar und vor allem für Geschäftskunden interessant sein.

In Japan werden weniger als zehn Prozent aller weltweit verkauften Mobiltelefone nachgefragt. Das Land war aber eines der ersten, in denen UMTS-Netze eingerichtet wurden. Bisher vertreibt Docomo in Japan UMTS-taugliche Geräte der fünf japanischen Hersteller NEC Corp., Sharp Corp., Fujitsu Ltd., Matsushita Electric Industrial Co. Ltd. und Mitsubishi Electric Corp..

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