Japanischer Mobilfunkriese senkt Prognose
NTT DoCoMo netto mit Rekordgewinn

Bei NTT DoCoMo klingeln die Kassen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 20003/04 (31. März) verdreifachte sich der Nettogewinn. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Japans größter Mobilfunkbetreiber allerdings einen Rückgang bei Ergebnis und Umsatz.

HB TOKIO. Im Zeitraum bis Ende März 2005 rechne das Unternehmen mit einem Betriebsgewinn von 830 Mrd. Yen (rund 6,2 Mrd. ?) nach 1,1 Billionen Yen im abgelaufenen Geschäftsjahr, teilte DoCoMo am Freitag mit. Mit einem Minus von 2,5 % auf 4,92 Billionen Yen erwartet der Konzern zudem erstmals einen Umsatzrückgang. Als Begründung nannte DoCoMo unter anderem höhere Rabatte für Familien und Preissenkungen bei Datenverbindungen. Analysten hatten für das laufende Geschäftsjahr einen Betriebsgewinn von 1,08 Mrd. Yen prognostiziert.

Der Nettogewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr verdreifachte sich den Angaben zufolge auf den Rekordwert von 650 Mrd. Yen von 212,5 Mrd. Yen im Vorjahr. Der Umsatz stieg auf auf fünf Billionen Yen nach zuvor 4,8 Billionen Yen. Ende März hatte DoCoMO 45,9 Mill. Kunden und einen Marktanteil von 57 %.

Ein deutlicher Zuwachs von 15,2 % bei Kommunikationsdiensten wie Foto-Mails und Infrarot-Datenkommunikation trug zum Gewinnsprung bei. Die Zahl der Foma-Nutzer schwoll auf gut drei Mill. an. Viele von ihnen waren von NTT DoCoMos erfolgreichem mobilen Internetdienst i-mode zu Foma gewechselt.

Das Unternehmen arbeitet in einem Markt, der durch Wettbewerbsdruck bei Mobilfunkdiensten, hohen Werbekosten für Dienste der dritten Mobilfunkgeneration (3G) und einen sich abzeichnenden Preiskampf bei Datenverbindungen gekennzeichnet ist.

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