Kampf gegen die Werbepest
Netz-Zombies lahm legen

Die Werbepest im Internet verbreitet sich immer schneller. Was aber tun, wenn der eigene PC zum Zombie wird? Im Zweifelsfall hilft nur die drastische Methode.

Die „Zombie-Rechner“, aus denen ein Bot-Netz besteht, werden meist durch einen „Drive-by Download“ für die Spam-Industrie gekapert: Beim Besuch einer dafür präparierten Webseite holt sich der PC-Anwender eine Backdoor-Software auf seinen Rechner, meist auf Grund einer Sicherheitslücke des Browsers. Danach kann der Angreifer alles aufspielen, was er möchte.

Um den fern gesteuerten PC möglichst effizient zu halten, wird mitunter sogar Software installiert, die das Betriebssystem repariert und schneller macht. Falls der „Zombie“ mit einer schnellen DSL-Leitung ans Internet angeschlossen ist, wird er zum Spam-Versand eingesetzt. Das sind dann oft nur zehn Minuten am Stück, in denen der PC-Besitzer gar nicht merkt, was sein Rechner gerade anstellt.

Erkennen kann man solche fern gesteuerten Aktivitäten mit Werkzeugen wie Netstat, die den ein- und ausgehenden Datenverkehr unter die Lupe nehmen und statistisch erfassen. Virenschutzprogramme können die „Drive-by-Downloads“ nicht zuverlässig unterbinden, da sie meist erst dann anschlagen, wenn die schädliche Software im Dateisystem eintrifft.

Was aber ist zu tun, wenn der eigene PC bereits zum Zombie im Dienste der Spammer geworden ist? Hier empfiehlt sich die drastische Methode, das Betriebssystem neu zu installieren. Denn selbst wenn der Backdoor-Code entfernt ist, weiß man nicht, welche Daten sonst noch verändert wurden.

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